Autor: Alspo (Seite 1 von 7)

66. Landesschwimmfest

Auch in diesem Jahr richteten wir zusammen mit dem Phoenix Sport e.V. aus Hamburg die Landesmeisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung aus. Im Rahmen des 66. Landesschwimmfestes qualifizierten sich mehrere Hamburger Athletinnen und Athleten für die Deutschen Meisterschaften. Mit insgesamt 338 Starts ausschließlich von Menschen mit Behinderung, die nicht nur aus Hamburg und dem direkten Umland kamen, sondern aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren, um in der Hansestadt zu starten, konnten wir eine erfreulich hohe Beteiligung registrieren.

Eine dreistellige Anzahl Athletinnen und Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet und über 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer füllten die Inselparkhalle in Wilhelmsburg.

Die Veranstaltung ist als bundesweiter Vergleichswettkampf ausgeschrieben. Hamburger Meisterin und Hamburger Meister können jedoch nur Menschen werden, die für einen Hamburger Verein starten. Alstersportlerin Leoni (18) räumte über 100 Meter Rücken, 50 Meter Rücken, 100 Meter Brust, 50 Meter Brust und 50 Meter Freistil gleich fünf Hamburger Meistertitel ab. Alstersportlerin Simin (17) wurde über 50 Meter Rücken und 50 Meter Brust Hamburger Jugendmeisterin. Weitere Meistertitel gingen an den Verein Phoenix Sport e.V. und an den AWV09 e.V. aus Hamburg.

Die Alstersportlerinnen Simin (vorn) und Leoni (hinten) liegen erreichten fünf Hamburger Meistertitel und zwei Hamburger Jugendmeistertitel.

Unsere zwölfjährige Sophia stellte über 25 Meter Rücken einen neuen Hamburger Rekord auf. Damit sind nun über 50 Meter Schmetterling, 25 Meter Rücken, 200, 100, 50 und 25 Meter Brust, 100, 50 und 25 Meter Freistil sowie 100 Meter Lagen sämtliche Hamburger Rekorde (punktbeste Leistungen aller Startklassen) in der Hand von Alstersportlerinnen. Über 200 Meter Brust und über 50 Meter Brust halten Alstersportlerinnen auch den Deutschen Rekord ihrer Startklasse.

E-Ball in Stade

Am letzten Samstag fand in Stade ein Freundschaftsturnier im E-Ball statt, das wir mit einem Team unseres Vereins besuchten.

Beim E-Ball-Turnier in Stade reisten wir mit einem Team an.

Aus Krankheitsgründen waren von fünf angemeldeten Mannschaften leider nur zwei im Stande, am Turniertag zu spielen. Daher wurden aus allen anwesenden Spielerinnen und Spielern gemischte Teams gebildet, die gegeneinander antraten. Das war sehr spaßig und wir haben das Beste daraus gemacht.

Gespielt wurde am Ende in gemischten Teams, da drei Teams krankheitsbedingt abgesagt hatten.

Die Gastgeber, die Stader Füchse, hatten anschließend ein schönes Grillfest für alle organisiert. Wir hoffen, dass beim nächsten Mal wieder alle dabei sein können.

Wheelsoccer-Cup 2018

Mit Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg reisten wir am letzten Wochenende mit rund einem Dutzend Athletinnen und Athleten nach Berlin, um gegen insgesamt neun andere deutsche Teams um den Wheelsoccer-Cup zu kämpfen.

Die Alstersportlerinnen und Alstersportler beim Wheelsoccer-Cup 2018 in Berlin.

Nach einigen spannenden Kämpfen, nicht nur auf dem Spielfeld, sondern zuvor auch mit einigen Barrieren im Hotel und bei der Bahn, erreichten wir am Ende mit einem 5. Platz ein Ergebnis im Mittelfeld. Mit Blick darauf, dass wir Wheelsoccer nur als Freizeitsport betreiben und alle vor uns liegenden Teams wöchentlich Wheelsoccer trainieren, waren wir sehr zufrieden. Es hat, wie immer, sehr viel Spaß gemacht!

Sommerfreizeit 2018

Mit Unterstützung der Buhck Gruppe, der Hamburger Sportjugend, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Aktion Mensch, der Tischlerei Clasen aus Hamburg, dem Sanitätshaus Wiggers aus Oldenburg, mehreren privaten Spendern, unseren zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, diversen Eltern, insbesondere Petra, Thomas und Momme, und natürlich dem freundlichen Team der Ferienanlage haben wir es wieder getan: Eine Woche lang haben sich über 30 Alsterflitzer bei bestem Wetter an und in der Ostsee sportlich betätigt, Erfahrungen gesammelt, neue Freundschaften geschlossen, ganz viel ausprobiert und sich vom Alltag erholt. Ein Erlebnisbericht:

Fast alle waren im Wasser: Mehr als ein Dutzend leere Rollstühle am Schönhagener Strand.

Endlich kein Regen, sondern nur Sonne, Sonne, Sonne! Wir sind jeden Tag ein Mal an den Strand gerollt oder gegangen. Alleine durften wir nicht ins Wasser. Aber wir waren vier Mal mit dem Team im Wasser und hatten zwei Boards mit und einige, die gut schwimmen konnten, sind auch zur Bade-Insel geschwommen. Wer nicht ins Meer wollte, konnte sich am Strand in die Sonne legen oder unter einen Schirm. Es war sehr heiß und alle mussten viel trinken und Sonnencreme benutzen, damit niemand verbrennt.

Auf ausgesuchten und geführten Pferden, teils mit Sattel, teils mit Voltigiergurt, konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer reiten.

Ein Highlight war der Besuch vom Reiterhof. Zwei Nachmittage konnten wir auf den Pferden reiten und Hunde, Katzen und andere Tiere streicheln, die alle sehr neugierig waren. Der Hund war manchmal etwas frech und wollte unsere Brote klauen. Auch einen Kinoabend und einen Diskoabend hatten wir. Und es gab einen Grillabend, aber wegen Waldbrandgefahr durften wir leider kein Lagerfeuer machen.

Wer wollte, bekam ein Henna-Kunstwerk als Tattoo auf die Hand oder auf den Arm.

Wir haben ganz viele Spiele gemacht und hatten jeden Tag Sport, entweder in der Halle oder draußen auf dem Ballspielplatz. Abends haben wir manchmal Uno gespielt oder Musik gehört. Jeder konnte ein cooles Tattoo bekommen. Wir haben davon mit dem Handy ein Bild nach Hause geschickt, aber alle Eltern haben schnell gemerkt, dass es nur Hennafarbe war.

Mit über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das unsere bislang größte Sommerfreizeit.

Leider ging diese Woche wieder viel zu schnell vorbei. Es hat auch ohne unsere Eltern alles prima funktioniert. Das Team war superklasse. Zum Glück gibt es auch im nächsten Jahr wieder eine Sommerfreizeit.

IDM Berlin

Unsere drei Athletinnen Mirza, Simin und Franka nahmen mit Unterstützung des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg e.V. vom 6. bis 10. Juni 2018 an den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung teil. Die Veranstaltung ist international ausgeschrieben und gilt als zweitgrößtes Para-Schwimm-Ereignis weltweit nach den Paralympics. Weit über 500 Schwimmerinnen und Schwimmer aus mehr als 50 Ländern kamen dazu in Berlin zusammen und bildeten in diesem Jahr ein ungewohnt starkes Teilnehmerfeld.

Mirza (2. v. o.) konnte mit der starken Konkurrenz gut mithalten und verpasste über 50 Meter Brust das internationale Finale nur knapp.

Alle Hamburgerinnen waren in Bestform. Masters-Schwimmerin Mirza erreichte auf allen Strecken neue persönliche Bestzeiten. Über ihre Paradestrecke, 50 Meter Brust, verpasste sie als neuntschnellste Deutsche in einem 78 Athletinnen starken Feld den Einzug in das internationale Finale nur knapp.

Alstersportlerin Simin (17) erreichte im internationalen Jugendfinale über 50 Meter Brust einen starken 13. Platz.

Simin (17) erschwamm ebenfalls auf allen Strecken neue persönliche Bestzeiten. Über 50 Meter Brust qualifizierte sie sich für das internationale Jugendfinale und belegte dort mit enorm starker Leistung als achtschnellste deutsche Schwimmerin den 13. Platz. Mit ihrer Zeit erfüllt Simin bereits jetzt die Qualifikationsnorm für Erwachsene, die ab nächstem Jahr für sie gilt.

Alstersportlerin Franka (16, links) im Wettkampf über 200 Meter Brust auf dem Weg zum Deutschen Rekord.

Franka (16) konnte ihre bisherigen Leistungen auf allen drei Bruststrecken weit übertreffen. Das intensive Training der letzten Monate sollte Früchte tragen: Über 200 Meter Brust belohnte sich die Alstersportlerin mit einem Deutschen Rekord in der Startklasse SB 4.

Schnuppersegeln

Strahlender Sommerhimmel und gemütliches Segeln in absoluter Flaute. Zum Glück gab es ein Motorboot, das uns zwischenzeitlich vom Wittensee (Schleswig-Holstein) wieder an Land holen konnte, wenn der Wind nach jeweils einer halben Stunde einfiel, nun für eine längere Zeit gar nicht mehr zu wehen. Trotzdem machte es ganz viel Spaß.

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Spiegelglattes Wasser beim Schnuppersegeln in Groß Wittensee.

Wie man richtig segelt, lernten rund ein Dutzend Alstersportlerinnen und Alstersportler beim Schnuppersegel-Tag bei den Inklusionspiraten in Groß Wittensee. Auch die richtige Knotentechnik will gelernt sein.

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Was ist ein Palstek? Auf die richtige Knotentechnik kommt es an.

Leider war das Wetter zum Segeln zu schön. Eine spiegelglatte Wasseroberfläche, stehende Windräder und senkrecht aufsteigender Rauch sind keine guten Umstände, um das Segeln zu lernen. Wir haben vereinbart, das in Kürze zu wiederholen und dann dem Wind zu zeigen, wer vorne ist.

Himmelfahrtsturnier 2018

Auf dem diesjährigen Himmelfahrtsturnier haben unsere E-Ball-Teams den 4. (Gruppe B) und den 5. Platz (Gruppe A) belegt. Die Gruppenphase wurde in Hin- und Rückspiel unterteilt. Beide Teams konnten sich trotz teilweise neuer Regeln gut behaupten.

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Die Alstersportlerinnen und Alstersportler mit ihrem Team „Fastlane“ beim Himmelfahrtsturnier 2018 in Raisdorf.

Unser erstes Team hat im ersten Spiel gegen den späteren Turniersieger noch relativ hoch verloren, im zweiten Spiel musste sich unsere Mannschaft nach hartem Kampf am Ende mit 0:1 geschlagen geben.

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Am Ende erreichte das Team aus Hamburg einen fünften Platz.

Während das erste Team gegen Schenefeld mit 1:0 gewonnen wurde, hatte das zweite Team weniger Glück: Ein Elektro-Rollstuhl fiel während eines Spiels komplett aus. Am Ende erzielte unser zweiten Team Platz 4 der Gesamtwertung. Unsere erste Mannschaft gewann das Spiel um Platz 5 mit 4:1.

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Ein weiteres Hamburger Team konnte sich ebenfalls gut behaupten und sich am Ende eine souveräne Platzierung erspielen.

Fazit: Beide Teams haben sich gut gegen die Konkurrenz mit teilweise wesentlich besseren Trainingsbedingungen durchsetzen können. Es hat allen viel Spaß gemacht und auf jeden Fall wollen wir nächstes Jahr wieder antreten.

Trainingslager 2018

Nicht mehr ganz fünf Wochen noch, dann sind die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung in Berlin. Mit Mirza, Simin und Franka werden gleich drei Hamburger Athletinnen an der Veranstaltung teilnehmen. Für den letzten Feinschliff sollte ein Trainingslager sorgen, für das fast 40 Personen für ein verlängertes Wochenende ins niedersächsische Westerstede reisten.

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Bereit für das morgendliche Training: Die vier 25-Meter-Bahnen des hauseigenen Trainingsbeckens standen uns mehrmals täglich zur Verfügung.

Nicht nur für Schwimmen wurde trainiert, sondern parallel auch für den alljährlichen Wheelsoccer-Cup in Berlin. Gemeinsame Spiele standen aber genauso auf dem Plan wie nach Sportarten getrenntes intensives Training. Befreundete Schwimmerinnen und Schwimmer aus Schwerin nahmen ebenfalls teil.

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Gemeinsame Spiele in der Halle: Wheelsoccer in einer inklusiven Variante zu Fuß und per Rollstuhl.

Dank der Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg konnten alle Kinder und Jugendliche ungeachtet finanzieller Möglichkeiten ihrer Familie teilnehmen. Am Ende sind alle ein großes Stück weitergekommen: Die Wheelsoccer-Gruppe lernte neue Taktiken, um sich im September besser gegen andere Teams zu behaupten. Die Schwimmerinnen und Schwimmer fühlen sich sicher für das große Event Anfang Juni.

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Abschlussbild: Leider konnten nicht alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum Montag bleiben, da nicht alle (Hamburger) Schulferien hatten.

Alle konnten viel von- und miteinander lernen, haben neue Freundschaften geschlossen und am Ende einen klaren Auftrag formuliert: Bitte spätestens in 2019 wiederholen!

Deutscher Rekord

Fünf Wochen vor den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung sind unsere Athletinnen in Bestform. Bei den offenen Landesmeisterschaften Mecklenburg-Vorpommern in Rostock belohnte sich Mirza (47) nach über einem Jahr intensiven Training mit einem Deutschen Rekord über 50 Meter Brust.

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Auf dem Treppchen nach 50 Meter Brustschwimmen: Mirza (links) mit neuem Deutschen Rekord in der Startklasse SB 7, Riekje Heuter (SG Osnabrück) mit 526 Punkten in der Startklasse SB 9 und Leoni (rechts) mit 442 Punkten (SB 9).

Mirza knackte dabei die 2009 von Annika Geller (BSG Aachen) aufgestellte Bestzeit der Startklasse SB 7 mit einem neuen Deutschen Rekord von 53,99 Sekunden. Das entspricht 483 Punkten.

Leoni (18) konnte mit einer 442-Punkte-Zeit über 50 Meter Brust überzeugen. Simin (17) erschwamm sich mit 321 Punkten über 50 Meter Freistil eine neue persönliche Bestzeit. Franka (16) qualifizierte sich über 200 Meter Brust mit einer 247-Punkte-Zeit für einen weiteren Wettkampf bei den Deutschen Meisterschaften. Sophie (19) konnte sich über 100 Meter Brust ebenfalls um 6 Punkte verbessern.

Am nächsten Wochenende fahren die Alstersportlerinnen und Alstersportler ins niedersächsische Trainingslager.

Regionalliga-Spieltag Berlin

Der 3. Regionalliga-Spieltag führte unsere beiden Tischtennis-Teams gestern nach Berlin. Zunächst traten beide Mannschaften gegeneinander an: Hamburg 2 mit Solveig Femtehjel und Beate Schippmann spielte gegen Hamburg 3 mit Mark Zimmermann und Hans-Jürgen Rehder.

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Solveig (li) und Beate (Hamburg 2) erkämpften sich am vorletzten Spieltag Platz 3 der Regionalliga.

Souverän gewann Hans-Jürgen seine Einzel mit jeweils 3:0 Sätzen. Mark konnte Solveig mit 3:1 Sätzen bezwingen, und auch das Doppel konnten die Herren erfolgreich bestreiten. Damit hieß es am Ende 4:1 für Hamburg 3.

Im Spiel gegen Berlin 2 gewannen unsere Damen drei der vier Einzel sowie das Doppel. Bei den Herren spielten nun Mark Zimmermann (gewann sein erstes Einzel glatt mit 3:0 Sätzen) und Frank Richter (verlor sein Einzel mit 2:3 Sätzen). Zu unserem Schrecken gewannen die Berliner auch das Doppel, wenn auch nur knapp, mit 3:2. Danach konnten sowohl Mark als auch Frank allerdings ihr zweites Einzel gewinnen, so dass es für unser Team am Ende 3:2 stand, wenn auch etwas glücklich.

Gegen Berlin 2 war das Team aus Hans-Jürgen Rehder und Mark Zimmermann erneut sehr erfolgreich. Nach einem Verlust eines Einzels von Mark konnten die übrigen Einzel und auch das Doppel gewonnen werden. Im Spiel der Damen gegen Berlin 3 siegten die beiden (im Gegensatz zu unseren Herren) klar mit 5:0 Spielen und gaben auch nur einen Satz ab.

Am letzten Heimspieltag in Hamburg werden unsere Teams voraussichtlich die Plätze 2 und 3 der Tabelle verteidigen, da der derzeitige Tabellenführer aus Sünteltal sich sicherlich keine Blöße mehr erlauben wird und als Aufsteiger wohl schon fest steht.

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