Aufstieg ade

Gestern fand in Husum der letzte Spieltag der 2. Bundesliga Nord im Tischtennis statt. Unsere erste Mannschaft ging als Tabellenführer in diesen Spieltag und war damit Anwärter auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Das erste Spiel ging gegen die zweite Mannschaft aus Bielefeld.

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Heike Koller und Reinhard Vochezer spielen derzeit in der 2. Bundesliga Nord.

Unsere Spieler Heike Koller und Reinhard Vochezer waren klare Favoriten und gewannen am Ende auch mit 4:1 Spielen, aber es war alles andere als souverän. Die ersten beiden Einzel wurden noch recht eindeutig gewonnen, doch das anschließende Doppel wurde verdient verloren.

Nun mussten die nächsten beiden Einzel erfolgreich sein. Nun ja: Die beiden Einzel wurden gewonnen, aber beide im 5. Satz. Heike gewann mit 14:12 Punkten und Reinhard mit 12:10 Punkten. Aber Hauptsache: Gewonnen.

Anschließend ging es gegen das Team Duisburg III. In der Hinrunde gab es gegen diese Mannschaft noch eine Niederlage, die einzige im Übrigen, aber am Ende gewann unser Team deutlich mit 5:0 Spielen. Vor dem letzten Spiel gegen die Husumer waren die beiden also immer noch Tabellenführer.

Die beiden Einzel wurden recht deutlich mit 3:1 Sätzen verloren. Das Doppel wurde überraschend klar mit 3:0 gewonnen. Es keimte wieder Hoffnung auf, erst recht, als Reinhard sein Einzel zwar knapp, aber mit 3:2 gewann. Nun kam es auf das letzte Einzel von Heike an. Sie war in ihrem Spiel chancenlos und verlor glatt mit 0:. Damit wurde die Partie mit 2:3 Spielen verloren und damit auch der Aufstieg in die 1. Bundesliga, da die erste Mannschaft auf Bielefeld ein knapp besseres Spieleverhältbnis vorweisen kann.

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Am Saisonende verpassten beide den Aufstieg in die 1. Bundesliga nur haarscharf.

Die Enttäuschung war groß, der von den mitgereisten Fans bereits kalt gestellte Sekt blieb geschlossen und wird jetzt ein Jahr warten, da die beiden versprochen haben, im nächsten Jahr einen weiteren Versuch zum Aufstieg zu unternehmen. Nach einem sehr ruhigen Abend ging es für die beiden zurück nach Hause, das bedeutet für Heike eine Rückreise nach Graz und für Reinhard die Fahrt nach Friedrichshafen am Bodensee.

Athletinnen weiter erfolgreich

Bei den Süddeutschen Meisterschaften in Darmstadt vor drei Wochen sowie bei den niedersächsischen Landesmeisterschaften in Braunschweig am gestrigen Samstag waren unsere Schwimmerinnen erneut und weiterhin sehr erfolgreich. Insbesondere Mirza (47) konnte sich über 100 Meter Brust auf nationaler Ebene gut positionieren.

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Wegen Neubau des Hallenbads war die Darmstädter Wettkampfstätte ein Freibad unter einer provisorischen Traglufthalle.

Paula (19), die zum ersten Mal einen auswärtigen Schwimm-Wettkampf besuchte, erreichte bei den (bundesoffenen) Süddeutschen Meisterschaften mit einem 7. Platz über 100 Meter Brust der Frauen ein gutes Ergebnis. Unsere erst 13-jährige Anna rief über 100 Meter Brustschwimmen ebenfalls eine respektable Leistung ab und freute sich am Ende über den 5. Platz der B-Jugend.

Bei den (offenen) niedersächsischen Meisterschaften im Schwimmen der Menschen mit und ohne Behinderung konnte Mirza über 50 Meter Brust an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen und erreichte mit der fünftbesten weiblichen Einzelleistung aller Wettkämpfe des Tages (442 Punkte) ein eindrucksvolles Ergebnis. Über 50 Meter Rücken löste sie ihr fünftes Ticket für die Deutschen Meisterschaften in Berlin.

Simin (17) erreichte über 50 Meter Freistil mit neuer persönlicher Bestzeit den 2. Platz der weiblichen A-Jugend. Über 100 Meter Freistil (Platz 3 der A-Jugend) stellte sie einen neuen Hamburger Rekord auf.

Franka (16) konnte mit einem 3. Platz der weiblichen A-Jugend über 100 Meter Brustschwimmen ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Mit einer 208-Punkte-Zeit qualifizierte sich die Hamburgerin als dritte Alstersportlerin für die Deutschen Meisterschaften in Berlin.

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Die Alstersportlerinnen beeindruckten mit der achtbesten Medaillenwertung vor Ort. Franka (links) löste über 100 Meter Brust ein Ticket zu den Deutschen Meisterschaften im Juni 2018 in Berlin.

In der Gesamtwertung (Medaillenspiegel) aller 23 in Braunschweig teilnehmenden Vereine und Landes-Auswahlteams erreichte das Team vom Alstersport den 8. Platz. Auf dieses erfreuliche Abschneiden haben die durch die Alexander-Otto-Sportstiftung geschaffenen Hamburger Trainingsmöglichkeiten mit Sicherheit einen großen Einfluss gehabt.

Gewaltprävention

Mit Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg sowie dem Zündfunke e.V. trafen sich etliche Trainerinnen, Trainer sowie Assistentinnen und Assistenten am letzten Samstag zum gemeinsamen Workshop zur Prävention von Gewalt im Sportverein.

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Aileen, Christina, Tabea, Markus, Ronny, Catharina, Frank, Jan, Laura, Lara, Erik und Björn beim Alstersport-Workshop „Gewaltprävention“.

„Physische, psychische und vor allem sexualisierte Gewalt haben bei Alstersport nichts zu suchen“, sagte Jugendvorstand Aileen Schiemann zu Beginn der Veranstaltung. In den folgenden Stunden wurden insbesondere die gemeinsamen Regeln zur Gewaltprävention wiederholt und vertieft sowie der Umgang mit Fehlern und unerwünschtem Verhalten erarbeitet und besprochen. Organisiert und eingeladen hatte zu diesem Workshop unsere Präventionsbeauftragte Beate Schippmann, die krankheitsbedingt leider nicht vor Ort sein konnte.

Sportrollstühle für Alsterflitzer

Das neue Jahr startet gut: Wir haben für unsere Alsterflitzer zwei neue Sportrollstühle angeschafft! Damit konnten zwei deutlich in die Jahre gekommene Geräte, die im letzten Jahr endgültig ausgemustert werden mussten, ersetzt werden.

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Emma (12) und Pia (15) nehmen regelmäßig am Rollstuhlsport der Alsterflitzer teil. Mit zwei nagelneuen Sportgeräten macht es gleich doppelt so viel Spaß!

An den Sportgruppen in Altona nehmen regelmäßig auch Kinder und Jugendliche teil, die im Alltag nicht unbedingt auf die Benutzung eines Rollstuhls angewiesen sind, wegen ihrer schweren Einschränkung jedoch nicht rennen, hüpfen oder auch nur stabil stehen und gehen können. Weil diese Mitglieder meistens keinen Rollstuhl für ihren Sport von ihrer Krankenkasse erhalten, versuchen wir, einige möglichst vielfältig nutzbare Geräte vorzuhalten.

Mit Unterstützung der Freien und Hansestadt Hamburg und durch das Sanitätshaus Wiggers in Oldenburg gelang es uns, unseren Fuhrpark um zwei verstellbare Sportrollstühle für ältere Kinder und Jugendliche zu erweitern.

Kurzbahnmeisterschaften 2017

Recht erfolgreich schnitten wir am letzten Wochenende bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen in Remscheid ab. Während Simin eine neue persönliche Bestzeit über 50 Meter Freistil erreichen konnte, wurde Mirza vier Mal Deutsche Mastersmeisterin. Dabei verpasste sie den Deutschen Rekord ihrer Startklasse über 50 Meter Brust nur haarscharf.

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Vier Mal Masters-Gold bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2017 in Remscheid: Alstersportlerin Mirza konnte insbesondere über 50 Meter Brust punkten.

Als achtschnellste Teilnehmerin in der offenen Wertung über 50 Meter Brust weiblich erschwamm die 46-jährige Hamburgerin eine 468-Punkte-Zeit. Die neue persönliche Bestzeit reichte jedoch nicht, um den in 2009 von Annika Geller in Aachen aufgestellten Deutschen Rekord zu knacken. Um 15 Hundertstel Sekunden verpasste die Alstersportlerin diese Marke. Den Titel der Deutschen Kurzbahnmeisterin über 50 Meter Brust holte sich mit 779 Punkten die 28-jährige Paralympionikin Verena Schott aus Brandenburg.

Hamburger Meisterschaften

Volles Haus am gestrigen Sonntag! Zum 65. Mal fand das Hamburger Landesschwimmfest statt. Zusammen mit Phoenix Sport e.V. richteten wir die Hamburger Meisterschaften, die seit 1952 diesen traditionellen Namen tragen, aus. Über 200 Menschen waren ins Hallenbad St. Pauli gekommen. Ab 2018 wird die Veranstaltung im wesentlich größeren und moderneren Inselbad Wilhelmsburg ausgetragen.

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Jan (Alstersport e.V.) stellte einen neuen Veranstaltungsrekord in der Wettkampfklasse AB über 50 Meter Brust auf.

Fast 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kümmerten sich um insgesamt 17 Teams aus ganz Deutschland. Hamburgs Sport-Staatsrat Christoph Holstein und Thomas Fromm, Vorstand des Landessportbundes, waren gekommen, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu begrüßen. Auch Verbands-Ehrenmitglied Hans Hirning, der über viele Jahrzehnte diese Veranstaltung leitete, verfolgte das Geschehen aufmerksam.

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Thomas Fromm (rechts, Vorstand des Landessportbundes) und Christoph Holstein (rechts, Hamburger Staatsrat Sport) richten Grußworte an die Anwesenden.

Paula, Anna und Jan starteten zum allerersten Mal auf einem Wettkampf. Alle drei machten ihre Sache sehr gut, Jan stellte gleich einen neuen Veranstaltungsrekord über 50 Meter Brust in der Startklasse „AB“ auf. Sophia konnte an ihre bereits in Stuttgart gezeigten guten Leistungen auf der Bruststrecke anknüpfen.

Simin löste über 50 Meter Brust, 50 Meter Rücken und 50 Meter Freistil gleich drei Tickets für die Deutschen Meisterschaften 2018 in Berlin. Mit zwei neuen persönlichen Bestzeiten wurde sie einmal Hamburger Meisterin (50 Meter Freistil weiblich) und einmal Hamburger Jugendmeisterin (50 Meter Brust weiblich).

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Franka (links) konnte über 50 Meter Brust ihren Hamburger Rekord in der Startklasse SB5 um 51 Hundertstel Sekunden verbessern.

Franka erschwamm sowohl über 50 Meter Brust als auch über 100 Meter Brust neue persönliche Bestzeiten. Über 50 Meter Brust konnte sie den von ihr erst im Oktober aufgestellten Hamburger Rekord in der Startklasse SB5 nochmal um 51 Hundertstel Sekunden verbessern und damit ebenfalls ein eindrucksvolles Ergebnis abliefern.

Deutschland-Cup im E-Ball

Am letzten Wochenende fand zum 7. Mal der schon fast legendäre E-Ball-Cup, die inoffizielle Deutsche Meisterschaft im E-Ball, im rollstuhlgerechten Hotel „Haus Rheinsberg“ statt. Die Veranstaltung wurde wieder perfekt von unserer aktiven Spielerin Bianca organisiert. Viele aktive Helferinnen und Helfer haben zum Gelingen des Turniers beigetragen.

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Das A-Team „Fastlane“ von Alstersport aus Hamburg bei der strategischen Planung des nächsten Spiels.

Nach der bewegenden Begrüßung von Bianca, in der sie auch an unseren verstorbenen Spieler und Trainer Willi Weber erinnerte, der immer aktiv bei allen Turnieren dabei war, ging es gleich richtig zur Sache. Diesmal waren acht Mannschaften aus ganz Deutschland am Start. Sie hatten die teilweise lange Anfahrt gewagt, um sich zwei Tage sportlich zu messen und alte Freunde wieder zu treffen.

Spannende Spiele mit viel Engagement und Kampfgeist, nach den neu überarbeiteten Spielregeln, die sich recht gut bewährt haben, gingen bis in den Samstagabend. Danach gab es ein opulentes Abendmenü und ein gemütliches Zusammensitzen mit Musik vom Discjockey und Fachsimpeln und Klönen mit alten und neuen Freunden aus der E-Ball-Gemeinde bis spät in die Nacht.

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Am Ende konnte das Team „Fastlane“ den 7. Platz erreichen.

Bei den Endspielen am Sonntag wurden die „Rebellz“ aus Berlin diesmal die Sieger. Den zweiten und dritten Platz belegten die Raisdorf Panthers und die Knights Barmstedt. Unser Team belegte den siebten Platz. Eine weitere besondere Herausforderung war zweifelsohne die Rückfahrt durch den Sturm, der viele Bahnstrecken in Norddeutschland lahmgelegt hatte.

Besseres Schwimmtraining

Mit Unterstützung der Alexander-Otto-Sportstiftung verbessern wir ab sofort die Trainingsbedingungen für unsere 15 leistungsorientierten Schwimmerinnen und Schwimmer mit körperlicher Behinderung in Hamburg. Diese können nun erstmals seit vielen Jahren mit nicht behinderten Sportlerinnen und Sportlern gemeinsam im selben Becken trainieren. Damit gelingt es uns, unserem Ziel einer inklusiven Gesellschaft ein weiteres Stück näher zu kommen.

Seit unserer Gründung vor drei Jahren setzen wir ein Schwimmangebot in Hamburg fort, das 2006 für Rollstuhlsportlerinnen und Rollstuhlsportler in Hamburg ins Leben gerufen und zwischenzeitlich auch für Menschen mit leichteren körperlichen Einschränkungen geöffnet wurde. Neben unserer Anfängergruppe hat sich eine inklusive Leistungsgruppe (gemäß des Aktionsplans „Sport und Inklusion“ des Hamburger Sportbundes) herausgebildet, die deutschlandweit an Schwimmwettkämpfen teilnimmt und zuletzt bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin durchaus erfreuliche Ergebnisse erzielen konnte.

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Das Trainingsbecken im Wilhelmsburger Inselpark: Ab sofort stehen uns dank der Unterstützung der Alexander-Otto-Sportstiftung einmal wöchentlich zwei Bahnen sowie ausreichend barrierefreie Umkleidenkabinen für das Schwimmtraining der Menschen mit körperlicher Einschränkung zur Verfügung.

Seit September 2017 trainieren wir im Wilhelmsburger Inselbad und können dort erstmals zwei eigene Bahnen im Wettkampfbecken für unser Training nutzen. Aufgrund knapper Wasserzeiten-Kontingente in Hamburg und insbesondere für den Hamburger Behindertensport mussten wir es bisher hinnehmen, dass sich andere Badegäste oder kommerzielle Gymnastikgruppen stets gleichzeitig in den von uns genutzten Bahnen aufhielten. Ausreichend barrierefreie Umkleideräume standen uns ebenfalls nicht zur Verfügung. Das konnten wir nun ändern.

Das von der Alexander-Otto-Sportstiftung unterstützte Projekt läuft bis zum 31. Dezember 2018. Wir sind für diese Unterstützung sehr dankbar und glücklich. Und wir sind zuversichtlich, ab 2019 schließlich von einer bedarfsgerecht angepassten Neuvergabe öffentlich geförderter Wasserzeiten in Hamburg  profitieren und unser Angebot für Wettkampfschwimmerinnen und Wettkampfschwimmer mit körperlicher Einschränkung weiter optimieren zu können.

Turnier in Stade

Am gestrigen Samstag luden die Stader Füchse anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums zu einem E-Ball-Turnier ein. Insgesamt zwölf Teams aus ganz Norddeutschland, von Kiel bis Hannover, nahmen teil. Sie wurden in jeweils sechs A- und B-Mannschaften aufgeteilt.

Um 9.30 Uhr eröffnete der 1. Vorsitzende das Turnier. Als Gäste waren die niedersächsische Landtagsabgeordnete Petra Tiemann (SPD) und die Stader Bürgermeisterin Silvia Nieber (SPD) vor Ort, die ebenfalls alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßten.

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Fastlane in Aktion: Die A-Mannschaft des Alstersport im Spiel gegen die Dinklage Fireballs.

Mit unserer A-Mannschaft „Fastlane“ verloren wir unser erstes Spiel gegen die Raisdorf Panthers etwas unglücklich mit 0:2. Dafür konnten wir unser zweites Spiel gegen die Blackeagles Schenefeld mit 2:0 gewinnen. Das Team aus Langenhagen besiegten wir deutlich mit 4:0. Leider haben wir die letzten beiden Spiele mit jeweils 0:1 verloren, so dass wir in der Gesamtwertung nur den 4. Platz erreichen konnten.

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Die A-Mannschaft „Fastlane“ erreichte den 4. Platz.

Trotzdem war es ein schöner Tag mit spannenden Spielen.

Buhck engagiert sich

Seit inzwischen 11 Jahren unterstützt die Buhck Gruppe mit Sitz in Wentorf den Rollstuhlsport in Hamburg mit einer jährlichen Spende und begleitet damit unsere ausschließlich ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeit im Sport der Menschen mit Behinderung über diese lange Zeit hinweg nachhaltig.

Insbesondere die Förderung junger und sozial benachteiligter Menschen ist dem Familienunternehmen mit inzwischen rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 14 norddeutschen Standorten seit jeher wichtig. Nur durch die konkrete jährliche Unterstützung konnten wir viele unserer zahlreichen Projekte im Sport der Menschen mit Behinderung überhaupt realisieren. Wir freuen uns ganz besonders und sagen: Vielen Dank!