Autor: Alspo (Seite 1 von 8)

Letzter Spieltag in Hamburg

Am letzten Wochenende richteten wir den letzten Spieltag der Rollstuhl-Tischtennis Regionalliga Nordost in Hamburg aus.

Unser Team aus Beate Schippmann (links) und Solveig Femtehjel wurde Tabellenvierter in der Rollstuhl-Tischtennis Regionalliga Nordost.

Unser Damenteam „Alstersport 3“ mit Solveig Femtehjel und Beate Schippmann wurde dieses Mal von Frank Richter unterstützt, da Beate leicht gehandicapt war. Das erste Spiel mussten wir gegen den Tabellenzweiten aus Schwentinental bestreiten. Nur Solveig konnte ein Einzel gewinnen, und so ging die Partie mit 1:4 verloren. Anschließend ging es gegen den Aufsteiger und Tabellenführer vom MSV Hamburg. Leider ging auch dieses Spiel mit 1:4 verloren, und wiederum Solveig konnte ein Einzel gewinnen. Die Partien gegen Wismar und Husum konnten wir mit jeweils 4:1 gewinnen, und so stand das Team am Ende der Saison auf dem 4. Platz und kann damit ganz sicher zufrieden sein.

Unser Team „Alstersport 2“ mit Mark Zimmermann und Hans-Jürgen Rehder hatte einiges gutzumachen und wollte noch einmal seine wahre Leistungsstärke zeigen. Die Partien gegen Husum und Wismar haben wir jeweils mit 5:0 gewonnen. Die Partie gegen den Tabellenzweiten gewannen wir mit 4:1, nur Hans-Jürgen erlaubte sich einen kleinen Ausrutscher. Somit war die Hinspielniederlage „gerächt“.

Durch einen Sieg gegen den bis dahin ungeschlagenen MSV Hamburg konnte sich unser Team „Alstersport 2“ mit Hans-Jürgen Rehder (links) und Mark Zimmermann am Ende den 3. Tabellenplatz sichern.

Zum letzten Spiel gegen die bisher ungeschlagene Mannschaft vom MSV Hamburg lag Spannung in der Luft und alle Anwesenden versammelten sich um die beiden Tischtennisplatten. Selbstbewusst und wie manche finden, etwas überheblich, verkündete Hans-Jürgen schon vor Beginn der Partie den Sieg für Alstersport. Gleich im ersten Einzel konnte Hans-Jürgen die Nummer eins Rainer Diehr bezwingen, und da auch Mark sein Einzel gewann, konnten wir im anschließenden Doppel schon alles klar machen. Im vierten Satz sah dann doch alles nach einer Niederlage aus, aber unser Team konnte den Satz noch gewinnen. Den entscheidenden 5. Satz gewannen wir ebenfalls, wenn auch knapp, mit 12:10. Ein grandioser Sieg. Die abschließenden beiden Einzelspiele hatten keine Auswirkungen mehr auf unseren 3. Platz in der Tabelle.

Es wäre unserem Team sogar noch mehr möglich gewesen, hätten die Berliner nicht durch den selektiven Einsatz eines früheren Weltklassespielers für eine gezielte Wettbewerbsverzerrung in der Liga gesorgt. Aber die nächste Saison kommt bestimmt!

Trainingslager 2019

Nach unserem viertägigen Trainingslager in Niedersachsen sind alle dreißig mitgereisten Alstersportlerinnen und Alstersportler in guter Form! Drei Wochen vor den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Para Schwimmen und drei Monate vor dem bundesweiten Wheelsoccer-Cup konnten wir intensiv miteinander trainieren und, insbesondere bei den Schwimmerinnen und Schwimmern, gemeinsam die letzten Feinabstimmungen vornehmen.

Fit wie 60 Turnschuhe: Unsere Sportlerinnen und Sportler sind nach dem Trainingslager gut in Form!

Unsere Schwimmerinnen Mirza, Simin und Franka haben sich für das Berliner Groß-Event, das zu einer Weltserie gehört, und zu dem neben 52 deutschen Vereinen auch Sportlerinnen und Sportler aus insgesamt 48 Nationen erwartet werden, auch in diesem Jahr qualifiziert. Mirza wird über 50 und 100 Meter Brustschwimmen, sowie über jeweils 50 Meter Freistil, Rücken und Schmetterling starten, während Franka sich über alle drei Bruststrecken (50, 100, 200 Meter) qualifiziert hat. Simin, die in diesem Jahr erstmals die Norm der Erwachsenen schaffen musste, hatte zusätzlich zu ihrer Qualifikation über 50 Meter Brustschwimmen auch noch ihr Ticket über 50 Meter Freistil lösen können.

Gruppenrunde zum Abschluss: Im nächsten Jahr veranstalten wir über das verlängerte Himmelfahrts-Wochenende wieder ein gemeinsames Trainings-Camp.

An dem Mitte August ebenfalls in Berlin stattfindenden 10. Wheelsoccer-Cup werden wir voraussichtlich mit einem Team teilnehmen. Während des Trainingslagers gelang es, neben taktischen Elementen auch verschiedene Spielzüge zu etablieren. Die Erwartungen an die in Berlin teilnehmenden Teams sind inzwischen sehr hoch, da nicht mehr nur Freizeitsportler zu der Veranstaltung melden, sondern auch viele Vereine teilnehmen, die Wheelsoccer als Sportart fest in ihren wöchentlichen Trainingskalender aufgenommen haben und somit ein professionelles Spielniveau vorgeben.

Der Spaß darf natürlich nicht zu kurz kommen: Rollstuhlfahren und sich dabei die Nase zuhalten will gelernt sein. Fischer, wie tief ist das Wasser?

Allerspätestens an zweiter Stelle stand aber wie immer der Spaß. Neben den eigentlichen Trainingseinheiten gab es Gruppenspiele in der Sporthalle, einen Grillabend und natürlich die obligatorischen Staffel „Blau gegen Gelb“. Der absolute Star der Veranstaltung war allerdings Emil, der außerhalb seiner Dienstzeit als Blindenhund wohl immer jemanden gefunden hat, der ihn ausgiebig kraulen wollte.

Der Star der Veranstaltung war eindeutig Emil. Während er hier abrufbereit auf sein Frauchen wartet, konnte er in seiner dienstfreien Zeit einfach nicht genügend gekrault werden.

Nachdem es ausschließlich positives Feedback gab, werden wir auch im nächsten Jahr wieder ein Trainings-Camp veranstalten, dann über das verlängerte Himmelfahrts-Wochenende. Die ersten Anmeldungen dazu liegen bereits vor.

Erste Liga: Wir sind dabei!

Am letzten Wochenende fand in Breklum (bei Husum) der letzte Spieltag der 2. Bundesliga Nord im Rollstuhltischtennis statt. Unser Team ging als Tabellenführer in den letzten Wettkampf. Aber man weiß ja nicht, und im Sport ist ja alles möglich.

Das erste Spiel ging gegen das Team „Duisburg 2“. Eine starke Mannschaft, wie sich schnell herausstellte. Die ersten beiden Einzelspiele verloren wir, und da auch das anschließende Doppel verloren ging, war die Niederlage besiegelt. Daran änderte auch nichts mehr, dass wir die abschließenden Einzelspiele gewannen. Nun wurde es verdammt eng, und wir fingen an zu rechnen: „Also, wenn das so, und die so, …“

Reinhard Vochezer (links) und Heike Koller (rechts) auf ihrem Weg in die 1. Bundesliga im Rollstuhltischtennis.

Ja, wenn. Entscheidend war ganz klar: Es darf keine Niederlage mehr geben. Das nächste Spiel gegen „Dortmund 2“ gewannen wir mit 4:1. Gegen „Duisburg 3“ erreichten wir einen glatten 5:0 Sieg. Und da zwischenzeitlich einige „Wenns“ eingetreten waren, hatte es unser Team im letzten Spiel in der eigenen Hand, die Tabellenführung zu verteigen und damit Meister der 2. Bundesliga Nord zu werden.

Das Alstersport-Team 1 aus Heike Koller und Reinhard Vochezer spielt in der nächsten Saison in der 1. Bundesliga.

Das Endergebnis gegen „Dortmund 1“ klingt mit 5:0 klarer als es am Ende eigentlich war. So haben die beiden für Dortmund angetretenen Spieler einiges dazu beigetragen, dass das Ergebnis so deutlich war. Zuletzt war es aber geschafft: Heike Koller und Reinhard Vochezer haben den Aufstieg in die erste Bundesliga erreicht und der Sekt könnte fließen. Wir alle wissen jedoch, was die beiden in der nächsten Saison erwartet. Es wird sehr schwer werden, den Wieder-Abstieg zu verhindern. Aber schaun wir mal.

Regionalligaspieltag Berlin

In der Regionalliga Nord waren wir mit beiden Teams in Berlin vertreten: Alstersport 2 mit Frank Richter und Hans-Jürgen Rehder (krankheitsbedingt ohne Mark Zimmermann), Alstersport 3 mit unseren beiden Spielerinnen Solveig Femtehjel und Beate Schippmann. Am Ende des Spieltags belegten beide Team kurz vor Saisonende einen Mittelplatz.

Mussten sich beim Spieltag in Berlin nur gegen die Konkurrenz aus dem eigenen Verein geschlagen geben: Solveig Femtehjel und Beate Schippmann (von links).

Gleich im ersten Spiel kam es zum Showdown, denn unsere Teams mussten gegeneinander antreten. Es kam wie erwartet: Hans-Jürgen gewann beide Einzelspiele, Frank musste sich den Damen geschlagen geben. Das Doppel musste also entscheiden. Die Damen gingen zunächst mit 2:0 Sätzen in Führung, doch dann drehten Frank und Hans-Jürgen das Spiel und gewannen am Ende verdient mit 3:2 Sätzen. Da es im Hinspiel entgegengesetzt ausgegangen war, war die Ehre für die Herren wiederhergestellt.

Anschließend traten unsere Herren gegen Berlin 1 und unsere Damen gegen Berlin 2 an. Bei Berlin 1 spielte der frühere Weltklassespieler Heiko Gosemann, und unser Team musste sich mit 4:1 geschlagen geben. Unsere Damen konnten unterdessen gegen Berlin mit 4:1 gewinnen. In den beiden letzten Spielen mussten wir erneut gegen Berlin ran, nun jedoch spielten die Damen gegen Berlin 1 und die Herren gegen Berlin 2. Nachdem die Berliner zwischenzeitlich ohne Heiko Gosemann antraten, hatten unsere Damen es erheblich einfacher. Am Ende siegten wir in beiden Spielen mit 5:0.

Team erklimmt Tabellenspitze

Nach einer doch enttäuschenden Hinrunde war für unser erstes Rollstuhl-Tischtennis-Team am letzten Wochenende beim Spieltag in Winterscheid Wiedergutmachung angesagt.

Gegen das Team aus Husum, gegen die es in der Hinrunde eine Niederlage gab, konnten wir mit 3:2 gewinnen. Hierzu muss aber angemerkt werden, dass die Husumer ersatzgeschwächt angetreten waren.

Reinhard Vochezer und Heike Koller (von links) im Spiel gegen den TuS Winterscheid auf dem Weg an die Tabellenspitze.

Gegen das Team vom TuS Winterscheid gab es dann einen klaren 4:1-Sieg. Im letzten Spiel gegen das Team aus Sünteltal verloren wir die Hinrunde noch mit 3:2, aber auch in diesem Spiel zeigte unser erstes Team eine starke Leistung und gewann ebenfalls mit 4:1. Da die anderen Teams sich gegenseitig die Punkte abnahmen, steht unsere Mannschaft doch etwas überraschend auf Platz 1 der Tabelle. Mit etwas Glück können Heike Koller und Reinhard Vochezer am 27.04.19 in Husum den Aufstieg in die 1. Bundesliga klar machen.

Schwimmer in guter Form

Beim 20. Schwimmfest des BFV Ascota Chemnitz präsentierten sich sechs unserer Schwimmerinnen und Schwimmer gestern in guter Form. Bei 23 Starts konnten sie insgesamt 20 Mal Edelmetall abräumen und den Wettkampf mit einer sehr guten Medaillenbilanz abschließen.

Simin, Anna, Pia, Justus, Mirza und Ronja (von links nach rechts) räumten insgesamt 20 Medaillen ab und zeigten sich beim Schwimmwettkampf in Chemnitz in guter Form.

Der Wettkampf zählte als Generalprobe für den am kommenden Wochenende anstehenden Qualifizierungswettkampf in Wolfsburg. Unsere 18jährigen Simin möchte im Juni bei den Deutschen Meisterschaften unbedingt noch auf einer weiteren Strecke antreten, für die sie die Qualifikationsnorm zuletzt um wenige Zehntelsekunden verpasst hat. Justus schrammte mit seinen erst 14 Jahren unterdessen über 100 Meter Brust nur haarscharf an einem Deutschen Rekord vorbei.

Zufriedenes Bundesliga-Debüt

Am letzten Wochenende starteten wir in die Saison 2018/19 der 1. Rollstuhlrugby-Bundesliga. Erstmals dabei: Unser Team „Alstersport“ mit der GHD GesundHeits GmbH Deutschland als Gesundheits- und Mobilitätspartner an unserer Seite. Nach dem überraschenden Nichtantritt von München und dem kurzfristigen Rücktritt von Koblenz wird die diesjährige Meisterschaft unter vier Teams ausgespielt. Durch den Nichtantritt konnten sich die anderen Mannschaften zusätzlich verstärken, wodurch das Niveau und die Spannung in der Liga nochmals anstiegen.

Unser Bundesliga-Team (von links): Trainer Bartosz Zielski, Mikkel Schöttel (Nr. 3), Izabela Sopalska-Rybak (12), Abteilungsleiter Robert Steinbeck, Britta Kripke (2), Morten Elmholt (11), Andreas Vedel Jensen, Jakob Mortensen (9).

Los ging es für uns gegen Freiburg: Da Freiburg fast durchgehend mit einer Linie spielte, die allein aus Natio-Spielern bestand, waren wir hinreichend gewahrschaut. Um es kurz zu machen: Das Spiel war ein einziges Hin und Her. Kein Team konnte auch nur einen seiner Vorsprünge nutzen. So war es fast schon symptomatisch für das Spiel, dass die Teams nach Ablauf der regulären Spielzeit in die Verlängerung (Overtime) mussten. Dass wir dieses kraftraubende Spiel letztlich für uns gewinnen konnten, war insbesondere der beeindruckend disziplinierten und geschlossenen Teamleistung zu verdanken.

Das folgende Spiel gegen den Gastgeber Illerrieden verloren wir mit sechs Toren Unterschied. Hier hätte sicher mehr drin sein können, aber der Nachteil einer lediglich 40minütigen Pause ließ sich auf diesem Niveau nicht wettmachen. Nichts ausgerechnet haben wir uns gegen Berlin, das seine Gegner zuvor mit seinem Ausnahme-Nationalspieler Marco Herbst dominierte. Das Spiel ging zwar verloren, aber wir wurden nicht geschont und zeigten unsere beste Leistung an diesem Wochenende. Auch hier war es eine Mischung aus taktischer Einstellung unseres Trainers, Disziplin und Kampfgeist des Teams, wegen derer wir das Spiel enger als gedacht machten und lediglich mit vier Toren Unterschied verloren.

Werner-Otto-Preis 2019

Unsere Projektreihe „Alsterflitzer“ wurde heute in Hamburg mit dem Werner-Otto-Preis ausgezeichnet. Die Ehrung für unser „herausragendes Projekt, das nachahmenswert die Inklusion behinderter Menschen im Sport voranbringt“ nahmen unsere Jugendvorstände heute entgegen. Der Preis ist mit 15.000 € dotiert und wird jährlich seit 2011 von der Alexander Otto Sportstiftung vergeben. Innensenator Andy Grote würdigte die Alsterflitzer bei einem Senatsempfang im Hamburger Rathaus als „zukunftsweisendes Projekt, das einen wesentlichen Beitrag zur Förderung behinderter Menschen im Sport leistet“.

Gewinner des Werner-Otto-Preises 2019: Unsere Alsterflitzer. Den Preis nehmen der amtierende Jugendvorstand Alexander und Lara sowie der bisherige Jugendvorstand, Aileen und Laura, entgegen. Ebenfalls im Bild: Hamburgs Innensenator Andy Grote, die Laudatorin, Box-Weltmeisterin Ina Menzer, sowie unser Vorstandsvorsitzender Markus Werner.

Den Namen haben sich die Teilnehmenden des Projekts 2015 selbst gegeben. Alle unsere Mitglieder bis zum vollendeten 27. Lebensjahr gehören automatisch zu den Alsterflitzern und können neben dem wöchentlichen Sport- und Übungsprogramm sich zu einer Vielzahl verschiedener individueller Projekte anmelden. Einmal pro Jahr steht eine einwöchige Sportfreizeit an der Ostsee an, an der regelmäßig rund 30 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene teilnehmen. Dabei sind neben sportlichen Angeboten (Wheelsoccer, Tischfußball, Bewegungsspiele, Ballspiele, Schwimmen, auch in der Ostsee, Kayakfahren, Standup-Boarding, auch im Sitzen oder Liegen) auch viele gesellige Spiele und Events auf dem Programm.

Alexander, Lara, Laura, Aileen, Pia und Markus vor dem Kaisersaal des Hamburger Rathauses.

Die Sportfreizeit ist der Höhepunkt der Alsterflitzer-Saison. In den drei übrigen Quartalen unternehmen wir Erste-Hilfe-Kurse für Menschen mit Behinderung, Mobilitätstrainings in öffentlichen Verkehrsmitteln, Besuch mehrtägiger niedrigschwelliger Veranstaltungen außerhalb Hamburgs oder inklusive Trainingslager, bei denen wir nicht nur unsere Sportarten, sondern auch die Mobilität im Rollstuhl trainieren. In jedem anderen Monat, in dem es kein größeres Angebot gibt, treffen wir uns zu Grillnachmittagen am See, Kinobesuchen, Dom-Bummel, Plätzchenbacken oder Ponyreiten.

Unsere Alsterflitzer bei ihrer jährlichen Sportfreizeit an der Ostsee.

Gleichermaßen wichtig wie selbstverständlich ist uns, dass wir gemeinsam unterwegs sind. Wir verstehen uns nicht als Dienstleister, sondern wir passen gemeinsam die Bedingungen unserer Mitmach-Projekte, die ergänzend zum wöchentlichen Sport- und Übungsprogramm stattfinden, so lange an, bis wirklich alle, die dabei sein wollen, gleichberechtigt teilhaben können. Insbesondere wenn Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene teilnehmen, die sehr schwere körperliche Einschränkungen haben und beispielsweise nicht alleine essen und trinken können, vielleicht nicht sprechen können oder regelmäßig ein Beatmungsgerät benötigen, sind unendliche Individualität und Flexibilität des Veranstaltungsrahmens und ein enges und vertrauensvolles Zusammenwirken aller Ehrenamtlichen gefragt.

Mobilitätstraining: Einstieg in die S-Bahn, nachgestellt in der Sporthalle …

In der Regel nehmen auch etwa zu einem Drittel Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an unseren Projekten teil, die selbst keine oder nur eine sehr leichte Einschränkung haben. Insbesondere die intensiven Mobilitätstrainings führen dazu, dass die teilnehmenden Menschen mittelfristig auch den Weg zum Training alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen können und damit selbständiger und unabhängiger werden.

Mobilitätstraining: … und live mit einem Sonderzug im Bahnhof Pinneberg.

Neben dem Hauptpreis für die Alsterflitzer gab es in diesem Jahr auch noch drei mit jeweils 5.000 € Preisgeld versehene Anerkennungen für den TSV Bargteheide für sein Inlineskate-Angebot für sehbehinderte und blinde Menschen, für den Rollstuhlskate-Treff im Haus der Jugend Eidelstedt und für den Hoisbütteler SV für sein inklusives Ausbildungsprogramm im Floorball, das Menschen mit geistiger Behinderung den Einstieg in die Organisations- und Schiedsrichterebene öffnet. Der mit insgesamt 30.000 € dotierte Werner-Otto-Preis wird jährlich von der Alexander Otto Sportstiftung für besondere Projekte ausgelobt, die behinderten Menschen den Weg in den aktiven Sport ebnen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 durch den Hamburger Unternehmer und Mäzen hat die Stiftung Projekte in einem Umfang von über 15 Millionen Euro gefördert.

66. Landesschwimmfest

Auch in diesem Jahr richteten wir zusammen mit dem Phoenix Sport e.V. aus Hamburg die Landesmeisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung aus. Im Rahmen des 66. Landesschwimmfestes qualifizierten sich mehrere Hamburger Athletinnen und Athleten für die Deutschen Meisterschaften. Mit insgesamt 338 Starts ausschließlich von Menschen mit Behinderung, die nicht nur aus Hamburg und dem direkten Umland kamen, sondern aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren, um in der Hansestadt zu starten, konnten wir eine erfreulich hohe Beteiligung registrieren.

Eine dreistellige Anzahl Athletinnen und Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet und über 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer füllten die Inselparkhalle in Wilhelmsburg.

Die Veranstaltung ist als bundesweiter Vergleichswettkampf ausgeschrieben. Hamburger Meisterin und Hamburger Meister können jedoch nur Menschen werden, die für einen Hamburger Verein starten. Alstersportlerin Leoni (18) räumte über 100 Meter Rücken, 50 Meter Rücken, 100 Meter Brust, 50 Meter Brust und 50 Meter Freistil gleich fünf Hamburger Meistertitel ab. Alstersportlerin Simin (17) wurde über 50 Meter Rücken und 50 Meter Brust Hamburger Jugendmeisterin. Weitere Meistertitel gingen an den Verein Phoenix Sport e.V. und an den AWV09 e.V. aus Hamburg.

Die Alstersportlerinnen Simin (vorn) und Leoni (hinten) liegen erreichten fünf Hamburger Meistertitel und zwei Hamburger Jugendmeistertitel.

Unsere zwölfjährige Sophia stellte über 25 Meter Rücken einen neuen Hamburger Rekord auf. Damit sind nun über 50 Meter Schmetterling, 25 Meter Rücken, 200, 100, 50 und 25 Meter Brust, 100, 50 und 25 Meter Freistil sowie 100 Meter Lagen sämtliche Hamburger Rekorde (punktbeste Leistungen aller Startklassen) in der Hand von Alstersportlerinnen. Über 200 Meter Brust und über 50 Meter Brust halten Alstersportlerinnen auch den Deutschen Rekord ihrer Startklasse.

E-Ball in Stade

Am letzten Samstag fand in Stade ein Freundschaftsturnier im E-Ball statt, das wir mit einem Team unseres Vereins besuchten.

Beim E-Ball-Turnier in Stade reisten wir mit einem Team an.

Aus Krankheitsgründen waren von fünf angemeldeten Mannschaften leider nur zwei im Stande, am Turniertag zu spielen. Daher wurden aus allen anwesenden Spielerinnen und Spielern gemischte Teams gebildet, die gegeneinander antraten. Das war sehr spaßig und wir haben das Beste daraus gemacht.

Gespielt wurde am Ende in gemischten Teams, da drei Teams krankheitsbedingt abgesagt hatten.

Die Gastgeber, die Stader Füchse, hatten anschließend ein schönes Grillfest für alle organisiert. Wir hoffen, dass beim nächsten Mal wieder alle dabei sein können.

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