Gewaltprävention

Mit Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg sowie dem Zündfunke e.V. trafen sich etliche Trainerinnen, Trainer sowie Assistentinnen und Assistenten am letzten Samstag zum gemeinsamen Workshop zur Prävention von Gewalt im Sportverein.

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Aileen, Christina, Tabea, Markus, Ronny, Catharina, Frank, Jan, Laura, Lara, Erik und Björn beim Alstersport-Workshop „Gewaltprävention“.

„Physische, psychische und vor allem sexualisierte Gewalt haben bei Alstersport nichts zu suchen“, sagte Jugendvorstand Aileen Schiemann zu Beginn der Veranstaltung. In den folgenden Stunden wurden insbesondere die gemeinsamen Regeln zur Gewaltprävention wiederholt und vertieft sowie der Umgang mit Fehlern und unerwünschtem Verhalten erarbeitet und besprochen. Organisiert und eingeladen hatte zu diesem Workshop unsere Präventionsbeauftragte Beate Schippmann, die krankheitsbedingt leider nicht vor Ort sein konnte.

Sportrollstühle für Alsterflitzer

Das neue Jahr startet gut: Wir haben für unsere Alsterflitzer zwei neue Sportrollstühle angeschafft! Damit konnten zwei deutlich in die Jahre gekommene Geräte, die im letzten Jahr endgültig ausgemustert werden mussten, ersetzt werden.

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Emma (12) und Pia (15) nehmen regelmäßig am Rollstuhlsport der Alsterflitzer teil. Mit zwei nagelneuen Sportgeräten macht es gleich doppelt so viel Spaß!

An den Sportgruppen in Altona nehmen regelmäßig auch Kinder und Jugendliche teil, die im Alltag nicht unbedingt auf die Benutzung eines Rollstuhls angewiesen sind, wegen ihrer schweren Einschränkung jedoch nicht rennen, hüpfen oder auch nur stabil stehen und gehen können. Weil diese Mitglieder meistens keinen Rollstuhl für ihren Sport von ihrer Krankenkasse erhalten, versuchen wir, einige möglichst vielfältig nutzbare Geräte vorzuhalten.

Mit Unterstützung der Freien und Hansestadt Hamburg und durch das Sanitätshaus Wiggers in Oldenburg gelang es uns, unseren Fuhrpark um zwei verstellbare Sportrollstühle für ältere Kinder und Jugendliche zu erweitern.

Wheelsoccer-Cup Berlin 2017

Leider lag der Turniertermin erneut so ungünstig am Ende der Schulferien, dass viele Kinder und Jugendliche wieder nicht teilnehmen konnten. Immerhin konnten wir ein Alsterflitzer-Team in der Klasse der Cracks melden, das den im Vorjahr gewonnenen Pokal verteidigte. Mit Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg machten wir ein Wochenende lang Berlin unsicher.

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Dritter Platz: Hamburg hat sich in diesem Jahr von Mainz und Lübeck überholen lassen.

Vor allem das Spiel gegen die Lübecker brachte die Entscheidung. Hatten wir im letzten Jahr noch unsere Konkurrenten aus der Marzipanstadt auf den 2. Platz verwiesen, mussten wir uns in diesem Jahr geschlagen geben. Zwar punktgleich, aber mit besserer Tordifferenz zog Lübeck an uns vorbei. Wurde selbst aber noch überholt von einer neuen schlagkräftigen Mannschaft aus Mainz, die zum ersten Mal dabei war und gleich den Pokal mitnahm. Am Ende hat es allen Hamburgerinnen und Hamburgern viel Spaß gemacht.

Sommerfreizeit 2017

Mit Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg fuhren wir nach Schönhagen an die Ostsee, um dort eine gemeinsame Woche zwischen Freunden, Pferden, Strand, Lagerfeuer und Sport zu verbringen.

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Noch etwas kalt, aber man kann sich ja warm anziehen: Baden in der Ostsee stand hoch im Kurs.

Auch wenn das Wetter sicherlich noch besser hätte sein können, ein Fortschritt zum Vorjahr war deutlich zu erkennen. Es wollte sich zwar niemand lange am Strand in den Sand legen, aber das Motto war: „Wenn ich schon an die Ostsee fahre, will ich mindestens einmal täglich ins Meer springen. Mindestens.“

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Ein Wort reicht: PFERDE.

Das Ponyeiten durfte natürlich nicht fehlen, und auch nicht die beiden Kinoabende, der Grillabend und der Tanz- und Diskoabend. Die Streetballplätze haben wir intensivst genutzt, und wenn es doch mal regnete, spielten wir halt in der Halle Brennball, Wheelsoccer oder übten Kippeln. Oder Kniffel, Uno und Tischkicker.

Ganz neu war eine Rallye (Schnitzeljagd), bei der wir an zehn verschiedenen Stationen auf dem Gelände unterschiedliche Aufgaben lösen mussten. Manchmal mussten wir einen Parcour bewältigen, manchmal etwas schätzen und manchmal auch etwas finden, einsammeln oder gestalten.

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Gruppenfoto kurz vor der Abreise – wir kommen 2018 wieder!

Die Zimmer waren gut, das Essen war sogar sehr gut und es waren wieder viele coole Leute dabei. Für uns steht jetzt schon fest, dass wir 2018 wieder mitfahren werden. Vielen Dank an die ganzen Helferinnen und Helfer und an unsere Eltern und natürlich an den Verein Alstersport!

Jugendversammlung 2017

Bei der gestrigen Jugendversammlung blickten wir zurück auf ein bewegtes 2016. Ein Mobilitätstrainingskurs, ein Alstersoccer-Turnier, eine Sommerfreizeit sowie die Besuche mehrerer externer Veranstaltungen wurden durch eine kleine Diashow noch einmal in Erinnerung gerufen.

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Jugendversammlung 2017 im Haus des Sports.

In diesem Zusammenhang wurden, wie immer, auch die erfolgreichsten und eindrucksvollsten Sportlerinnen und Sportler des letzten Jahres mit einer Jugend-Ehrung ausgezeichnet und mit einer sportlichen Aufmerksamkeit bedacht.

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Unsere Alsterflitzer-Mannschaft erreichte sowohl in Hamburg als auch in Berlin jeweils den 1. Platz.

Geehrt wurden die Spielerinnen und Spieler, die sowohl beim Alstersoccer-Turnier 2016 als auch beim Wheelsoccer-Cup 2016 in Berlin jeweils den ersten Platz erreichten: Alexander, Alexandra, Anne, Christian, Frederick, Jörn, Julius, Lara, Marc, Phillip und Sascha.

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Eine Einzelauszeichnung ging an Max, hier ist er zusammen mit Assistent Rasmus beim Reiten während der Sommerfreizeit 2016 zu sehen.

Mit einer einzelnen Jugend-Ehrung wurde Max für sein sportliches Verhalten während der Sommerfreizeit bedacht. Er blieb allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Erinnerung, weil er bei allen Aktionen sich stets nachdrücklich für einen positiven Teamgeist und die gleichberechtigte Teilhabe aller mitgereisten Menschen einsetzte.

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Simin wurde Hamburger Jugendmeisterin über 50 Meter Rücken, 50 Meter Freistil und 100 Meter Rücken und löste dabei ihr Ticket für die Deutschen Meisterschaften.

Ebenfalls mit einer einzelnen Jugend-Ehrung wurde Simin ausgezeichnet. Die Sportlerin räumte im November 2016 bei den Hamburger Landesmeisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung drei Jugendmeistertitel ab und qualifizierte sich mit ihrer über 100 Meter Rücken erschwommenen Zeit direkt für die Deutschen Meisterschaften in Berlin.

Bei der Wahl der Jugendvertreter konnte die bisherige Amtsinhaberin Aileen erneut die meisten Stimmen auf sich vereinen. Die zweitmeisten Stimmen bekam Jan, der vielen Kindern und Jugendlichen aus den Sportgruppen in Altona als Übungsleiter bekannt ist. Er vertritt künftig Aileen und löst damit Laura ab, die das Amt zwei Jahre lang stets vorbildlich geführt hatte. Die Amtszeiten von Aileen und Jan dauern nun bis 2019.

Alsterflitzer testen Smoveys

Was diese giftgrünen geriffelten Plastikrohre, die zu einem brezelförmigen Ring verarbeitet sind, so alles anrichten können, haben die Alsterflitzer in Bergedorf am letzten Freitag ausprobieren und am lebendigen Leib erfahren dürfen. Ilka, die Smovey-Trainerin, erzählte uns, dass diese Ringe, die in Österreich auf den Markt gebracht wurden, voll im Trend seien und vor allem in der Parkinson-Therapie positive Akzente setzen würden.

Die vier Kugeln, die bei jeder Bewegung in dem geriffelten Brezelschlauch hin und her rollen, erzeugen einerseits eine gewisse Unruhe, ein Vibrieren, wirken andererseits aber auch als Schwingungstilger. Insbesondere bei Parkinson-Erkrankungen mit ausgeprägtem Tremor ist daher gut vorstellbar, dass diese Kombination aus verstärktem Bewegungsfeedback und individueller Bewegungsdämpfung sehr positiv wahrgenommen wird.

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Eignen sich auch zum Massieren: Die Smovey-Schmuse-Schlange in Aktion.

Zu einem Probetraining eingeladen hatten wir Ilka, weil vor allem die Mehrheit unserer Teilnehmerinnen mit spastischen Bewegungseinschränkungen herausfinden wollte, welche Übungen mit den giftgrünen Smoveys möglich sind und ob die Brezel möglicherweise auch positive Auswirkungen auf einen erhöhten Muskeltonus haben.

Am Ende herrschte Einigkeit: Die Dinger sehen lustig aus, die Geräuschkulisse wird als beruhigend wahrgenommen, man kommt auf jeden Fall in Bewegung, dem Gewicht der Smoveys muss eine gewisse Anstrengung entgegengesetzt werden und das Vibrationsfeedback wirkt eher entspannend.

Bleibt noch die Frage nach der Bewegungsdämpfung durch die Kugeln zu beantworten. Und da waren sich die Teilnehmerinnen uneinig: Einige bewerteten die Eigenbewegung der Kugeln positiv, bei anderen führte sie dazu, dass sie die Plastikbrezel eher verkrampft festhielten. Fazit: Es war eine tolle Erfahrung und hat viel Spaß gemacht – wir bedanken uns bei Ilka für ihre Zeit und den Input!

Woodys spielen für Alsterflitzer

Das aus fast 100 Musikern bestehende Orchester „Big Band Woody’s Sound“ gibt am 17. Dezember 2016 in der Stadthalle Winsen sein alljährliches Weihnachtskonzert. Das moderne Bläser-Ensemble mit Trompeten, Posaunen, Saxophonen, Klarinetten und Querflöten, spielt, von Schlagzeug, Percussion, Gitarre, Bass und Keyboard unterstützt, viele klassische Werke, aber auch moderne Rock- und Popmusik. Es besteht seit über 15 Jahren.

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Die Big Band Woody’s Sound e.V. beim alljährlichen Weihnachtskonzert. Der Erlös geht in jedem Jahr an ein förderungswürdiges Kinder- und Jugendprojekt.

Der Orchesterverein legt sehr viel Wert auf die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Neben eigener umfangreicher Kinder- und Jugendarbeit unterstützt Woodys in jedem Jahr mit seinen Einnahmen aus dem Weihnachtskonzert ein besonders förderungswürdiges Projekt. In diesem Jahr kommt der Erlös der Veranstaltung den Alsterflitzern, also dem Kinder- und Jugendsport unseres Vereins, zu Gute. Darüber freuen wir uns ganz besonders. „Ich bin gerührt, dass unsere ehrenamtliche Arbeit diese Anerkennung erfährt“, sagte der Vorstandsvorsitzende Markus Werner.

Alstersportler, die das Konzert am Samstag, den 17. Dezember 2016, um 17.00 Uhr (Einlass ab 16.00 Uhr) live miterleben möchten, erhalten bis zum 30.11.2016 Karten über die Alstersport-Geschäftsstelle. Alsterflitzer bekommen freien Eintritt, alle anderen Mitglieder zahlen einen Sonderpreis. Die Stadthalle Winsen (Luhdorfer Straße 29) liegt 300 Meter vom Bahnhof Winsen entfernt.

Wheelsoccer-Cup Berlin 2016

Äußerst erfolgreich waren die Alstersportlerinnen und Alstersportler beim diesjährigen Wheelsoccer-Cup: Mit dem ersten Platz bei den Erwachsenen gelang es uns, die begehrte Trophäe nach Hamburg zu holen. Die Alsterflitzer, die Kinder und Jugendlichen, erreichten einen guten fünften Platz. Das bundesoffene Turnier fand am letzten Wochenende zum fünften Mal in Berlin statt. Alstersport reiste mit Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg in die Bundeshauptstadt.

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Die beiden Alstersport-Teams waren beim Wheelsoccer-Cup in Berlin erfolgreich.

Die ungünstige terminliche Lage und einige Krankheitsfälle hatten unser Team enorm ausgedünnt. Fuhren im letzten Jahr noch deutlich über 50 Personen nach Berlin, waren es 2016 nur knapp 30. Viele Kinder wurden am letzten Freitag eingeschult, einige Jugendliche wechselten auf ihre weiterführende Schule oder starteten ihre Ausbildung, manche befanden sich auch noch im Sommer-Urlaub.

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Alle ihre Begegnungen entschieden die erwachsenen Alstersportler für sich.

Aber das hinderte den verbliebenen Rest der Alstersportlerinnen und Alstersportler nicht daran, ihr Bestes zu geben. Die Erwachsenen (Alexandra, Anne, Jörn, Julius, Marc, Phillip und Sascha mit Unterstützung von Alexander und Lara) kämpften sich Spiel um Spiel an die Tabellenspitze und ließen auch gegen die gefürchteten Lübecker nichts anbrennen. Am Ende standen fünf Siege aus fünf Spielen zu Buche und damit war klar: Der Pokal geht nach Hamburg!

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Die Alsterflitzer setzten sich zielstrebig auch gegen körperliche Übermacht durch.

Die Alsterflitzer starteten mit Alexander, Frederick, Heike, Lara, Luisa, Sam und Sarah gegen ein Feld aus sieben weiteren Teams, von denen vier regelmäßig das Wheelsoccer-Spiel zusammen trainieren. Unser Alstersport-Team, das sich aus den Kinder- und Jugendsportgruppen der unterschiedlichen Stadtteile zusammen gefunden hatte, konnte auf diesen Vorsprung nicht zugreifen. Nicht nur deshalb ist der fünfte Platz ein hervorragendes Ergebnis: Die Mannschaft zeichnete sich insbesondere durch faires und besonnenes Spiel aus und trug gleich mehrere sehr unglückliche Entscheidungen des Kampfgerichts tapfer und sportlich.

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Die Alsterflitzer erreichten einen guten 5. Platz.

Im nächsten Jahr gilt es nun, den erkämpften Pokal zu verteidigen. Der Termin dafür steht auch bereits fest: Der Wheelsoccer-Cup 2017 findet erneut am 1. September-Wochenende statt.

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Pokalübergabe mit Chairskating-Star David Lebuser: Alstersport holte den 1. Platz!

Alsterflitzer auf Sommerfreizeit

Mehr als dreißig Alsterflitzer im Alter zwischen 8 und 27 Jahren sind gut erholt und wohlbehalten von ihrer diesjährigen Sommerfreizeit an der Ostsee zurückgekehrt. Trotz des wenig sommerlichen Wetters hat uns allen die einwöchige Ausfahrt sehr viel Spaß gemacht. Mit Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg waren die Alsterflitzer in der Ferienanlage Schönhagen zu Gast.

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Die Ferienanlage der Hamburger Sportjugend in Schönhagen (Ostsee).

„Anfangs war ich schon ein wenig unruhig“, erzählte uns der Leiter der Ferienanlage der Hamburger Sportjugend, Peter Kühlcke, als er sich in unsere Abschlussrunde gesellte. „Wir hatten zwar schon immer mal ein bis zwei Menschen im Rollstuhl in Schulklassen oder Freizeitgruppen dabei. Aber eine ganze Gruppe aus dem Behindertensport? Da seid ihr die ersten gewesen. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit Euch.“

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Für unseren Grillabend stellte uns die Küche kurzerhand Salate, Brote, Würstchen und Getränke bereit.

Ein dickes Lob von uns allen geht an den guten Service und an die freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams. Sehr begeistert waren wir alle von der Küche, die sich auch um unsere Allergiker, Vegetarierer und Veganerinnen vorbildlich gekümmert hat. Denn: „Kommt zum Regen schlechtes Essen, kannste die Stimmung auch vergessen“, wussten unsere Betreuer bereits seit einer Freizeit in Köln, bei der uns zum Abendessen völlig versalzene kalte Schnitzel, haltbar noch 15 Jahre, aus Blech-Eimern serviert wurden.

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Nur 800 Meter bis zum Stand. Die Stand-Up-Boards mussten unbedingt ausprobiert werden.

Bei Regen an den Strand? Kein Problem. „Im Meer wird man sowieso nass. Ich möchte jeden Tag mindestens einmal schwimmen gehen“, sagte Lara mutig am ersten Tag. Und tatsächlich hielt sie es durch. Fast. Die zwei SUP-Boards hatten es gerade den stark eingeschränkten Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr angetan. Max, der sonst gerne in dauernder Bewegung ist, legte sich minutenlang still auf das Surfbrett und ließ sich von den unerwartet warmen Ostsee-Wellen durchschaukeln. Andere probierten aus, ob sie auf dem wackeligen Board sitzen, hocken oder sogar stehen können. Wieder andere nutzten die kurze Pause zwischen zwei Regenschauern, um sich doch noch für ein Stündchen zu sonnen.

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Max hoch zu Ross. Assistent Rasmus begleitet ihn.

Und dann gab es da noch eine enge Freundschaft zu einem Ponyhof. Während insbesondere den weiblichen Teilnehmern das Reiten besonders viel Vorfreude und letztlich auch viel Spaß gemacht hat, konnten sich am Ende auch die Jungs so sehr über die vier Pferde begeistern, dass Reiten in der Woche ein zweites Mal auf das Programm kam. Geduldig führten mehrere Schülerinnen, die sich mit Boxenpflege und Pferdeführen ein kleines Taschengeld dazu verdienten, unsere Pferde stundenlang durch die Halle. Freundschaften wurden geschlossen und etliche Augen leuchteten, als die Schülerinnen danach an jedem Abend einen Ausritt in unsere Ferienanlage unternahmen, damit alle noch einmal die Pferde streicheln konnten.

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Täglich bekamen wir in der Ferienanlage Besuch von den Pferden und den Mädchen vom Ponyhof.

Tierisch ging es auch beim Besuch einer Tier-Auffangstation im Nachbarort zu. Ob scheue Wildkaninchen, Schildkröten, Papagei und Mamagei, blonde Schweine oder wilde Hühner: Wir haben sie alle kennen gelernt. Es war total lustig! Nur als wir uns in einem der Bunker unterstellen mussten, weil es mal wieder regnete, war es etwas gruselig. Aber Rasmus hatte ja stets Nervennahrung dabei. Dass Gummibärchen bei Max „Oma“ heißen, mussten wir erst noch lernen. Danach hieß es dann nur noch: „Ich möchte auch noch ein paar Omas.“

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Tierheim und Gnadenhof: Die blonde Bache fühlt sich sauwohl.

Spiele-Abende, ein Kino-Abend, ein Disko-Abend und ein Grill- und Lagerfeuer-Abend (an dem es sogar trocken blieb) waren stets ein guter Ausklag, bevor wir in den Betten verschwanden. Es vergingen dann keine zehn Minuten mehr, bis überall Ruhe herrschte. Seeluft macht schließlich müde.

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Grillabend mit anschließender Runde am Lagerfeuer. Bestes Wetter und beste Stimmung.

Natürlich kam auch der Sport nicht zu kurz. Ballspiele, Mobilitätstraining, Wheelsoccer. Alles das, was wir aus Hamburg kennen, gab es auch in Schönhagen. Jeden Tag in der Sporthalle auf dem Gelände der Ferienanlage.

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Mobilitätstraining mit Rollstühlen und Matten. Wer selbständig sein will, muss kippeln können.

„Ich möchte im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder mitfahren“, stand für ausnahmslos alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Schlussrunde fest. Ein besseres Lob konnten wir unseren Betreuern und Assistenten sowie dem Orga-Team nicht machen. Es war eine tolle Freizeit, die uns allen in guter Erinnerung bleibt. Und ja, ich warte schon sehnsüchtig auf die Ausschreibung für die Freizeit im Sommer 2017. Sie wird kommen.

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Quo vadis, Alsterflitzer? Die Sommerfreizeit 2017 kommt bestimmt.

Alstersoccer 2016

Sieben Mannschaften mit insgesamt rund 70 Sportlerinnen und Sportlern sind am vergangenen Wochenende zum 2. Alstersoccer-Turnier nach Hamburg gekommen. Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein ging es neben viel Spiel, Spaß und Austausch natürlich darum, welches Team den grauen Pezziball am häufigsten im gegnerischen Tor versenkt.

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Heißer Fight: Hamburger SV gegen BW Buchholz.

Neben den Gästen aus Buchholz und Lübeck sowie dem Vorjahres-Titelverteidiger Buxtehude traten auch vier Mannschaften aus Hamburg an: Die Spielerinnen und Spieler des Hamburger Sport-Vereins und drei Teams des Alstersport e.V.

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Machten mächtig Druck: Die Lübecker (grün) sind den Alsterflitzern aus Bergedorf deutlich überlegen.

Im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ waren insgesamt 21 Begegnungen zu bestreiten. Im Vorfeld einigten sich alle Mannschaftsvertreterinnen und -vertreter auf eine verkürzte Spielzeit (2 Halbzeiten zu je 4 Minuten), so dass ein fünfstündiger Rahmen eingehalten werden konnte.

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Mittagspause: Grillfleisch und selbstgemachte Salate im Innenhof.

In der Mittagspause lud die besonders schön zwischen den Allermöher Fleeten gelegene Sporthalle mit weitläufiger Grünanlage wieder zum Grillen, Relaxen und Kraft tanken für die letzten Spiele ein.

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7. Platz: Die Alsterflitzer aus Bergedorf.

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6. Platz: Blau-Weiß Buchholz

Am Ende schlossen die Alsterflitzer aus Bergedorf mit einem bescheidenen siebten Platz ab. Blau-Weiß Buchholz erreichte den sechsten, der Hamburger SV den fünften Platz.

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5. Platz: Das Wheelsoccer-Team des Hamburger SV.

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4. Platz: Die Este-Rollis aus Buxtehude.

Vorjahres-Titelverteidiger Este-Rollis aus Buxtehude erreichte mit seiner urlaubsbedingt etwas ausgedünnten Mannschaft in diesem Jahr nur den vierten Platz. Punktgleich, aber mit besserer Tordifferenz Dritter wurden die Alsterflitzer aus Altona.

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3. Platz: Die Alsterflitzer aus Altona.

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2. Platz: Das Team von „Menschen in Bewegung“ aus Lübeck.

Silber sicherten sich die Lübecker. Mit ihrem Team des Sportvereins „Menschen in Bewegung“ mussten sie sich nur den Alsterflitzern aus Langenhorn geschlagen geben, die mit uneinholbaren 14 Punkten aus 6 Spielen den 2. Alstersoccer-Cup gewannen.

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1. Platz: Die Alsterflitzer aus Langenhorn.

„Wir freuen uns, dass alle Spielerinnen und Spieler fair und rücksichtsvoll gekämpft haben“, sagt Jugendvorstand Aileen Schiemann abschließend. Die stellvertretende Jugendvertreterin Laura Schiemann ergänzt: „Rund drei Dutzend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, darunter viele Eltern, haben den Alstersoccer-Cup erneut zu einer schönen Veranstaltung im Kinder-, Jugend- und Breitensport werden lassen. Für ihren großartigen Einsatz bedanken wir uns im Namen aller Sportlerinnen und Sportler.“

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