Kategorie: Alsterflitzer (Seite 2 von 2)

Wheelsoccer-Cup Berlin 2016

Äußerst erfolgreich waren die Alstersportlerinnen und Alstersportler beim diesjährigen Wheelsoccer-Cup: Mit dem ersten Platz bei den Erwachsenen gelang es uns, die begehrte Trophäe nach Hamburg zu holen. Die Alsterflitzer, die Kinder und Jugendlichen, erreichten einen guten fünften Platz. Das bundesoffene Turnier fand am letzten Wochenende zum fünften Mal in Berlin statt. Alstersport reiste mit Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg in die Bundeshauptstadt.

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Die beiden Alstersport-Teams waren beim Wheelsoccer-Cup in Berlin erfolgreich.

Die ungünstige terminliche Lage und einige Krankheitsfälle hatten unser Team enorm ausgedünnt. Fuhren im letzten Jahr noch deutlich über 50 Personen nach Berlin, waren es 2016 nur knapp 30. Viele Kinder wurden am letzten Freitag eingeschult, einige Jugendliche wechselten auf ihre weiterführende Schule oder starteten ihre Ausbildung, manche befanden sich auch noch im Sommer-Urlaub.

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Alle ihre Begegnungen entschieden die erwachsenen Alstersportler für sich.

Aber das hinderte den verbliebenen Rest der Alstersportlerinnen und Alstersportler nicht daran, ihr Bestes zu geben. Die Erwachsenen (Alexandra, Anne, Jörn, Julius, Marc, Phillip und Sascha mit Unterstützung von Alexander und Lara) kämpften sich Spiel um Spiel an die Tabellenspitze und ließen auch gegen die gefürchteten Lübecker nichts anbrennen. Am Ende standen fünf Siege aus fünf Spielen zu Buche und damit war klar: Der Pokal geht nach Hamburg!

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Die Alsterflitzer setzten sich zielstrebig auch gegen körperliche Übermacht durch.

Die Alsterflitzer starteten mit Alexander, Frederick, Heike, Lara, Luisa, Sam und Sarah gegen ein Feld aus sieben weiteren Teams, von denen vier regelmäßig das Wheelsoccer-Spiel zusammen trainieren. Unser Alstersport-Team, das sich aus den Kinder- und Jugendsportgruppen der unterschiedlichen Stadtteile zusammen gefunden hatte, konnte auf diesen Vorsprung nicht zugreifen. Nicht nur deshalb ist der fünfte Platz ein hervorragendes Ergebnis: Die Mannschaft zeichnete sich insbesondere durch faires und besonnenes Spiel aus und trug gleich mehrere sehr unglückliche Entscheidungen des Kampfgerichts tapfer und sportlich.

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Die Alsterflitzer erreichten einen guten 5. Platz.

Im nächsten Jahr gilt es nun, den erkämpften Pokal zu verteidigen. Der Termin dafür steht auch bereits fest: Der Wheelsoccer-Cup 2017 findet erneut am 1. September-Wochenende statt.

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Pokalübergabe mit Chairskating-Star David Lebuser: Alstersport holte den 1. Platz!

Alsterflitzer auf Sommerfreizeit

Mehr als dreißig Alsterflitzer im Alter zwischen 8 und 27 Jahren sind gut erholt und wohlbehalten von ihrer diesjährigen Sommerfreizeit an der Ostsee zurückgekehrt. Trotz des wenig sommerlichen Wetters hat uns allen die einwöchige Ausfahrt sehr viel Spaß gemacht. Mit Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg waren die Alsterflitzer in der Ferienanlage Schönhagen zu Gast.

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Die Ferienanlage der Hamburger Sportjugend in Schönhagen (Ostsee).

„Anfangs war ich schon ein wenig unruhig“, erzählte uns der Leiter der Ferienanlage der Hamburger Sportjugend, Peter Kühlcke, als er sich in unsere Abschlussrunde gesellte. „Wir hatten zwar schon immer mal ein bis zwei Menschen im Rollstuhl in Schulklassen oder Freizeitgruppen dabei. Aber eine ganze Gruppe aus dem Behindertensport? Da seid ihr die ersten gewesen. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit Euch.“

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Für unseren Grillabend stellte uns die Küche kurzerhand Salate, Brote, Würstchen und Getränke bereit.

Ein dickes Lob von uns allen geht an den guten Service und an die freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams. Sehr begeistert waren wir alle von der Küche, die sich auch um unsere Allergiker, Vegetarierer und Veganerinnen vorbildlich gekümmert hat. Denn: „Kommt zum Regen schlechtes Essen, kannste die Stimmung auch vergessen“, wussten unsere Betreuer bereits seit einer Freizeit in Köln, bei der uns zum Abendessen völlig versalzene kalte Schnitzel, haltbar noch 15 Jahre, aus Blech-Eimern serviert wurden.

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Nur 800 Meter bis zum Stand. Die Stand-Up-Boards mussten unbedingt ausprobiert werden.

Bei Regen an den Strand? Kein Problem. „Im Meer wird man sowieso nass. Ich möchte jeden Tag mindestens einmal schwimmen gehen“, sagte Lara mutig am ersten Tag. Und tatsächlich hielt sie es durch. Fast. Die zwei SUP-Boards hatten es gerade den stark eingeschränkten Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr angetan. Max, der sonst gerne in dauernder Bewegung ist, legte sich minutenlang still auf das Surfbrett und ließ sich von den unerwartet warmen Ostsee-Wellen durchschaukeln. Andere probierten aus, ob sie auf dem wackeligen Board sitzen, hocken oder sogar stehen können. Wieder andere nutzten die kurze Pause zwischen zwei Regenschauern, um sich doch noch für ein Stündchen zu sonnen.

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Max hoch zu Ross. Assistent Rasmus begleitet ihn.

Und dann gab es da noch eine enge Freundschaft zu einem Ponyhof. Während insbesondere den weiblichen Teilnehmern das Reiten besonders viel Vorfreude und letztlich auch viel Spaß gemacht hat, konnten sich am Ende auch die Jungs so sehr über die vier Pferde begeistern, dass Reiten in der Woche ein zweites Mal auf das Programm kam. Geduldig führten mehrere Schülerinnen, die sich mit Boxenpflege und Pferdeführen ein kleines Taschengeld dazu verdienten, unsere Pferde stundenlang durch die Halle. Freundschaften wurden geschlossen und etliche Augen leuchteten, als die Schülerinnen danach an jedem Abend einen Ausritt in unsere Ferienanlage unternahmen, damit alle noch einmal die Pferde streicheln konnten.

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Täglich bekamen wir in der Ferienanlage Besuch von den Pferden und den Mädchen vom Ponyhof.

Tierisch ging es auch beim Besuch einer Tier-Auffangstation im Nachbarort zu. Ob scheue Wildkaninchen, Schildkröten, Papagei und Mamagei, blonde Schweine oder wilde Hühner: Wir haben sie alle kennen gelernt. Es war total lustig! Nur als wir uns in einem der Bunker unterstellen mussten, weil es mal wieder regnete, war es etwas gruselig. Aber Rasmus hatte ja stets Nervennahrung dabei. Dass Gummibärchen bei Max „Oma“ heißen, mussten wir erst noch lernen. Danach hieß es dann nur noch: „Ich möchte auch noch ein paar Omas.“

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Tierheim und Gnadenhof: Die blonde Bache fühlt sich sauwohl.

Spiele-Abende, ein Kino-Abend, ein Disko-Abend und ein Grill- und Lagerfeuer-Abend (an dem es sogar trocken blieb) waren stets ein guter Ausklag, bevor wir in den Betten verschwanden. Es vergingen dann keine zehn Minuten mehr, bis überall Ruhe herrschte. Seeluft macht schließlich müde.

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Grillabend mit anschließender Runde am Lagerfeuer. Bestes Wetter und beste Stimmung.

Natürlich kam auch der Sport nicht zu kurz. Ballspiele, Mobilitätstraining, Wheelsoccer. Alles das, was wir aus Hamburg kennen, gab es auch in Schönhagen. Jeden Tag in der Sporthalle auf dem Gelände der Ferienanlage.

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Mobilitätstraining mit Rollstühlen und Matten. Wer selbständig sein will, muss kippeln können.

„Ich möchte im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder mitfahren“, stand für ausnahmslos alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Schlussrunde fest. Ein besseres Lob konnten wir unseren Betreuern und Assistenten sowie dem Orga-Team nicht machen. Es war eine tolle Freizeit, die uns allen in guter Erinnerung bleibt. Und ja, ich warte schon sehnsüchtig auf die Ausschreibung für die Freizeit im Sommer 2017. Sie wird kommen.

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Quo vadis, Alsterflitzer? Die Sommerfreizeit 2017 kommt bestimmt.

Alstersoccer 2016

Sieben Mannschaften mit insgesamt rund 70 Sportlerinnen und Sportlern sind am vergangenen Wochenende zum 2. Alstersoccer-Turnier nach Hamburg gekommen. Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein ging es neben viel Spiel, Spaß und Austausch natürlich darum, welches Team den grauen Pezziball am häufigsten im gegnerischen Tor versenkt.

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Heißer Fight: Hamburger SV gegen BW Buchholz.

Neben den Gästen aus Buchholz und Lübeck sowie dem Vorjahres-Titelverteidiger Buxtehude traten auch vier Mannschaften aus Hamburg an: Die Spielerinnen und Spieler des Hamburger Sport-Vereins und drei Teams des Alstersport e.V.

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Machten mächtig Druck: Die Lübecker (grün) sind den Alsterflitzern aus Bergedorf deutlich überlegen.

Im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ waren insgesamt 21 Begegnungen zu bestreiten. Im Vorfeld einigten sich alle Mannschaftsvertreterinnen und -vertreter auf eine verkürzte Spielzeit (2 Halbzeiten zu je 4 Minuten), so dass ein fünfstündiger Rahmen eingehalten werden konnte.

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Mittagspause: Grillfleisch und selbstgemachte Salate im Innenhof.

In der Mittagspause lud die besonders schön zwischen den Allermöher Fleeten gelegene Sporthalle mit weitläufiger Grünanlage wieder zum Grillen, Relaxen und Kraft tanken für die letzten Spiele ein.

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7. Platz: Die Alsterflitzer aus Bergedorf.

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6. Platz: Blau-Weiß Buchholz

Am Ende schlossen die Alsterflitzer aus Bergedorf mit einem bescheidenen siebten Platz ab. Blau-Weiß Buchholz erreichte den sechsten, der Hamburger SV den fünften Platz.

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5. Platz: Das Wheelsoccer-Team des Hamburger SV.

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4. Platz: Die Este-Rollis aus Buxtehude.

Vorjahres-Titelverteidiger Este-Rollis aus Buxtehude erreichte mit seiner urlaubsbedingt etwas ausgedünnten Mannschaft in diesem Jahr nur den vierten Platz. Punktgleich, aber mit besserer Tordifferenz Dritter wurden die Alsterflitzer aus Altona.

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3. Platz: Die Alsterflitzer aus Altona.

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2. Platz: Das Team von „Menschen in Bewegung“ aus Lübeck.

Silber sicherten sich die Lübecker. Mit ihrem Team des Sportvereins „Menschen in Bewegung“ mussten sie sich nur den Alsterflitzern aus Langenhorn geschlagen geben, die mit uneinholbaren 14 Punkten aus 6 Spielen den 2. Alstersoccer-Cup gewannen.

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1. Platz: Die Alsterflitzer aus Langenhorn.

„Wir freuen uns, dass alle Spielerinnen und Spieler fair und rücksichtsvoll gekämpft haben“, sagt Jugendvorstand Aileen Schiemann abschließend. Die stellvertretende Jugendvertreterin Laura Schiemann ergänzt: „Rund drei Dutzend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, darunter viele Eltern, haben den Alstersoccer-Cup erneut zu einer schönen Veranstaltung im Kinder-, Jugend- und Breitensport werden lassen. Für ihren großartigen Einsatz bedanken wir uns im Namen aller Sportlerinnen und Sportler.“

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Besuch aus der Ergotherapie

Am gestrigen Freitag hospitierte eine Berufsschulklasse des IPW Hamburg in unserer Freitagsgruppe der Alsterflitzer. Ziel war es, den angehenden Ergotherapeutinnen einen lebendigen Einblick in den Rollstuhlsport zu ermöglichen.

Im Rahmen zweier Projekttage war die Klasse bereits in der Öffentlichkeit unterwegs gewesen, um die Umwelt aus der Rollstuhl-Perspektive zu erleben. Der abschließende Besuch bei Alstersport vermittelte vor allem drei wichtige Punkte: Rollstuhl ist nicht gleich Rollstuhl, Kippeln zu können ist wichtig und Rollstuhlsport macht ganz viel Spaß.

Nachdem alle Schülerinnen praktisch ausprobieren konnten, warum für die aktive Mobilität mit einem Rollstuhl die genaue Anpassung des Hilfsmittels unverzichtbar ist, traten zwei bunt gemischte Teams im Wheelsoccer gegeneinander an. Zunächst konnte eine der Mannschaften einen satten Vorsprung (5:1) erspielen , doch am Ende stand es — nach einer schnellen Aufholjagd — unentschieden 6:6.

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Gruppenbild: Hospitation angehender Ergotherapeutinnen beim Rollstuhlsport.

„Ich hätte nicht vermutet, dass Rollstuhlsport so lebhaft sein kann und vor allem so viel Spaß macht“, war das in der Schlussrundeam häufigsten geäußerte Resümee. Fachbereichsleiterin Susanne Andres ergänzte: „Es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder.“

Mobilitätstraining 2016

Wie komme ich sicher mit Bus und Bahn zum Training? Was mache ich, wenn ein Aufzug defekt ist oder ich es nicht alleine in den Zug schaffe? Kann ich in einer Tür eingeklemmt werden und könnte eine S-Bahn mit offenen Türen losfahren? Und warum sollte ich in Blankenese immer 10 Minuten mehr Zeit einrechnen?

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Rebekka und Tina auf dem Weg zur Bahn.

Diese und noch viele Fragen mehr wurden gestern den rund 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des diesjährigen Mobilitätstrainingskurses beantwortet. Aber auch der praktische Anteil kam nicht zu kurz: Gleich am Morgen stand das bei einigen lang ersehnte Rolltreppentraining auf dem Programm.

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Frederick und Svenja beim Rolltreppentraining.

Auch wenn man möglichst die inzwischen immer häufiger vorhandenen Aufzüge nutzen sollte, ist man stets gut beraten, wenn man auf eine Alternative zurückgreifen kann, falls ein Aufzug mal nicht funktioniert. Natürlich nur, wer eine eingewiesene Begleitperson dabei hat und genau weiß, wie das geht.

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Erfolgreiches Mobilitätstraining: Dank an die S-Bahn Hamburg GmbH.

Am Nachmittag übten wir das Ein- und Aussteigen in einen Zug. Zusammen mit den beiden Experten, Herrn Runge und Herrn Marweg von der S-Bahn Hamburg GmbH, die unser Mobilitätstraining freundlich unterstützten, durften wir an einem abgestellten Zug in aller Ruhe ausprobieren, wie man sicher über eine Rampe kommt — oder ob man vielleicht sogar ohne Hilfsmittel den Spalt zwischen Bahnsteigkante und Zug überwinden kann. Jeder durfte einmal über die Notfall-Sprechstelle an der Tür Kontakt zum Fahrzeugführer aufnehmen und am Ende waren sich alle einig: Wir haben viel dazu gelernt!

Jugendversammlung 2016

Am gestrigen Montag fand unsere jährliche Jugendversammlung statt, auf der alle Alsterflitzer aufgerufen waren, über aktuelle Fragen und Ämterbesetzungen abzustimmen. Eine Beteiligung von nicht einmal 10% zeigt, dass die Möglichkeiten der demokratischen Mitbestimmung nur spärlich genutzt wurden.

„Das ist mit Blick auf die umfangreiche Kinder- und Jugendarbeit der letzten Monate schon etwas schmerzhaft“, resümierte Jugendvorstand Aileen Schiemann. „Insbesondere angesichts hoher Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen sehe ich uns aber dennoch auf dem richtigen Weg. Vermutlich sind einfach alle glücklich und wollen keinerlei Veränderungen. Ein ‚Weiter so‘ hätte ich mir aber dennoch gewünscht.“

Zwei Nachwuchs-Sportlerinnen und ein Nachwuchssportler wurden für besondere Leistungen im vergangenen Jahr im Rahmen der Jugendversammlung geehrt:

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Sportler des Quartals II/15: Fritz.

Fritz, der als einer der jüngsten Teilnehmer seine Mannschaft auf mehreren Wheelsoccer-Turnieren im letzten Jahr gegen die Übermacht der deutlich älteren Gegner verteidigte und zwei Mal durch einen entscheidenen Treffer in Führung brachte.

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Sportlerin des Quartals III/15: Sarah.

Sarah, die aufgrund ihrer körperlichen Einschränkung zunächst bei Wheelsoccer-Spielen persönliche Assistenz benötigte, inzwischen diesen Bedarf aber durch einen elektrisch betriebenen Rollstuhl kompensieren konnte und nun ihre neu gewonnene Mobilität dafür nutzt, um sich für die schwächeren Mitspielerinnen und Mitspieler einzusetzen.

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Sportlerin des Quartals IV/15: Sophia.

Sophia, die trotz erst kürzlich erworbener körperlicher Einschränkung mit hartem Training und überwältigendem Ehrgeiz ihre Ziele verfolgt und innerhalb eines Jahres zunächst das Seepferdchen und nun auch das Jugendschwimm-Abzeichen in Bronze absolviert hat.

Trainingslager Westerstede 2015

Mit Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg reisten die Alsterflitzer über ein Wochenende ins niedersächsische Westerstede, um die Basics der Mobilität im Rollstuhl sowie teamübergreifend Wheelsoccer zu trainieren. Auch ein Schnupperangebot im Schwimmen gab es.

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Mobilitätstraining in der Gruppe: Kippeln will gelernt sein.

Insgesamt über 30 Mitglieder sowie Helferinnen und Helfer verbrachten ein tolles Wochenende in dem barrierefreien Sportzentrum. Neben umfangreichem Training mit Matten, Rampen, Kippbrettern, Slalomreihen, virtuellen U-Bahn-Einstiegen und Hindernis-Parcours hatten wir endlich einmal die gemeinsame Möglichkeit, umfangreich die Techniken und Taktiken des Wheelsoccers zu üben.

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Sophia hat es geschafft: Das Jugendschwimmabzeichen in Bronze (Freischwimmer).

Mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten das Schnupperangebot im Schwimmen — und Sophia nutzte die erstklassigen Bedindungen vor Ort, um nach mehrmonatiger Vorbereitung in unserer Schwimmgruppe nun ihr Jugend-Schwimmabzeichen in Bronze zu absolvieren. Wir gratulieren!

Alstersoccer 2015

Endlich wieder ein Wheelsoccer-Turnier in Hamburg! Die Vorfreude war riesengroß und entsprechend gut besucht war auch unsere Veranstaltung. Unsere drei Alsterflitzer-Teams und Mannschaften aus Buxtehude und Lübeck spielten um den Sieg. Am Ende gewannen die Wheelsoccer-Neulinge aus Niedersachsen mit einem deutlichen Vorsprung.

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Eröffnung des Alstersoccer-Turniers 2015.

Der Start der Veranstaltung verlief etwas holprig: Wegen des Schienen-Ersatzverkehrs auf der S-Bahn-Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und Allermöhe hatten mehrere Spielerinnen und Spieler kurzfristig abgesagt. Ein Teil des Lübecker Teams musste auf Taxis umsteigen. Mit etwas Verzögerung starteten wir in eine allgemeine Aufwärmrunde.

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Die beiden Lübecker Teams.

Die beiden Teams aus der Marzipanstadt dominierten von Beginn an und waren trotz der umständlichen Anreise in Bestform.

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Die Spielgemeinschaft aus Buxtehude erreichte am Ende den 1. Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Nur die noch sehr junge Spielgemeinschaft aus Buxtehude drehte noch mehr auf und sicherte sich am Ende den ersten Platz.

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Das Alstersport-Team aus Altona.

Die Teams des Alstersport e.V. wurden teilweise tatkräftig von Geschwistern und Freunden unterstützt, die sich, auch wenn sie Fußgänger waren, extra in den Rollstuhl setzten, um auf Augenhöhe mitspielen zu können.

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Das Alstersport-Team aus Langenhorn.

Die Gruppe des Alstersport e.V. aus Langenhorn belegte am Ende den dritten Platz. Leider war das Team aufgrund der Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr sehr dezimiert.

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Das Alstersport-Team aus Bergedorf.

Das Team des Alstersport e.V. aus Bergedorf hatte in den Wochen vor dem Turnier intensiv trainiert und konnte in verschiedenen Aufstellungen spielen.

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Fritz und Theo freuen sich über ein Traumtor.

Ein Traumtor für seine Mannschaft konnte Fritz zielstrebig erreichen: Lässig versenkte er den Pezziball im Kasten der gegnerischen Mannschaft.

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Ein Rolli-Zug: Der Spaß kam nicht zu kurz.

Ob am Grill, als Schiedsrichter, am Wettkampfgericht, beim Brötchenverkauf oder vorher zu Hause beim Salat zubereiten, Kuchen backen und Frikadellen braten: Das Engagement der vielen Eltern, Freunde und Angehörigen war einfach großartig und hat die Veranstaltung für alle Beteiligten zu einem schönen Erlebnis werden lassen. Vielen Dank!

Wheelsoccer Lübeck 2015

Mit zwei Teams fuhren wir nach Lübeck, um in der völlig neuen Sporthalle der Thomas-Mann-Schule das Wheelsoccer-Turnier 2015 von „Menschen in Bewegung“ zu besuchen. Insgesamt waren acht Mannschaften, darunter auch das Team aus Dortmund, angereist und machten Jagd auf den Pokal.

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Wheelsoccer-Turnier 2015 in Lübeck.

Am Ende erreichte Alstersport einen vierten und einen siebten Platz. Es hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht. Auch die Organisation war, wie immer, super. Wir freuen uns jetzt schon auf das Lübecker Wheelsoccer-Turnier 2016!

Wheelsoccer-Cup Berlin 2015

Völlig geschafft, aber glücklich sind wir vom allerersten Ausflug mit unserem neuen Verein wieder zurück: Vom alljährlichen Wheelsoccer-Cup in Berlin. Mit über 50 Mitgliedern, Helfern und Begleitern haben wir (mit Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg) an dieser spannenden Veranstaltung teilgenommen.

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Die Bergedorfer Mannschaft.

Wenngleich es uns nicht gelungen ist, mit einer unserer drei Mannschaften unter die ersten drei Plätze zu gelangen, war es für alle ein aufregendes und tolles Event. Drei Tage lang haben insgesamt acht Mannschaften aus ganz Deutschland bei den Kindern und Jugendlichen und fünf Mannschaften bei den Erwachsenen Kraft und Geschicklichkeit gemessen und sich miteinander verglichen.

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Die Langenhorner Mannschaft.

Die Hin- und Rückfahrt mit der Eisenbahn war angesichts des Streiks und der über 25 Rollstühle in einem Zug eine logistische Herausforderung, am Ende hat es aber auch dank der zahlreichen Helferinnen und Helfer sowie einiger mitgereister Eltern alles prima geklappt.

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Die Altonaer Mannschaft.

Auch die Unterbringung in einem Hostel in großen Zimmern sowie das Essen waren klasse. Am Ende haben wir alle noch eine Urkunde und ein T-Shirt bekommen. Wir sind uns einig: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

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