Kategorie: Schwimmen (Seite 1 von 2)

IDM Berlin

Unsere drei Athletinnen Mirza, Simin und Franka nahmen mit Unterstützung des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg e.V. vom 6. bis 10. Juni 2018 an den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung teil. Die Veranstaltung ist international ausgeschrieben und gilt als zweitgrößtes Para-Schwimm-Ereignis weltweit nach den Paralympics. Weit über 500 Schwimmerinnen und Schwimmer aus mehr als 50 Ländern kamen dazu in Berlin zusammen und bildeten in diesem Jahr ein ungewohnt starkes Teilnehmerfeld.

Mirza (2. v. o.) konnte mit der starken Konkurrenz gut mithalten und verpasste über 50 Meter Brust das internationale Finale nur knapp.

Alle Hamburgerinnen waren in Bestform. Masters-Schwimmerin Mirza erreichte auf allen Strecken neue persönliche Bestzeiten. Über ihre Paradestrecke, 50 Meter Brust, verpasste sie als neuntschnellste Deutsche in einem 78 Athletinnen starken Feld den Einzug in das internationale Finale nur knapp.

Alstersportlerin Simin (17) erreichte im internationalen Jugendfinale über 50 Meter Brust einen starken 13. Platz.

Simin (17) erschwamm ebenfalls auf allen Strecken neue persönliche Bestzeiten. Über 50 Meter Brust qualifizierte sie sich für das internationale Jugendfinale und belegte dort mit enorm starker Leistung als achtschnellste deutsche Schwimmerin den 13. Platz. Mit ihrer Zeit erfüllt Simin bereits jetzt die Qualifikationsnorm für Erwachsene, die ab nächstem Jahr für sie gilt.

Alstersportlerin Franka (16, links) im Wettkampf über 200 Meter Brust auf dem Weg zum Deutschen Rekord.

Franka (16) konnte ihre bisherigen Leistungen auf allen drei Bruststrecken weit übertreffen. Das intensive Training der letzten Monate sollte Früchte tragen: Über 200 Meter Brust belohnte sich die Alstersportlerin mit einem Deutschen Rekord in der Startklasse SB 4.

Trainingslager 2018

Nicht mehr ganz fünf Wochen noch, dann sind die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung in Berlin. Mit Mirza, Simin und Franka werden gleich drei Hamburger Athletinnen an der Veranstaltung teilnehmen. Für den letzten Feinschliff sollte ein Trainingslager sorgen, für das fast 40 Personen für ein verlängertes Wochenende ins niedersächsische Westerstede reisten.

180507-01

Bereit für das morgendliche Training: Die vier 25-Meter-Bahnen des hauseigenen Trainingsbeckens standen uns mehrmals täglich zur Verfügung.

Nicht nur für Schwimmen wurde trainiert, sondern parallel auch für den alljährlichen Wheelsoccer-Cup in Berlin. Gemeinsame Spiele standen aber genauso auf dem Plan wie nach Sportarten getrenntes intensives Training. Befreundete Schwimmerinnen und Schwimmer aus Schwerin nahmen ebenfalls teil.

180507-02

Gemeinsame Spiele in der Halle: Wheelsoccer in einer inklusiven Variante zu Fuß und per Rollstuhl.

Dank der Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg konnten alle Kinder und Jugendliche ungeachtet finanzieller Möglichkeiten ihrer Familie teilnehmen. Am Ende sind alle ein großes Stück weitergekommen: Die Wheelsoccer-Gruppe lernte neue Taktiken, um sich im September besser gegen andere Teams zu behaupten. Die Schwimmerinnen und Schwimmer fühlen sich sicher für das große Event Anfang Juni.

180507-03

Abschlussbild: Leider konnten nicht alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum Montag bleiben, da nicht alle (Hamburger) Schulferien hatten.

Alle konnten viel von- und miteinander lernen, haben neue Freundschaften geschlossen und am Ende einen klaren Auftrag formuliert: Bitte spätestens in 2019 wiederholen!

Deutscher Rekord

Fünf Wochen vor den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung sind unsere Athletinnen in Bestform. Bei den offenen Landesmeisterschaften Mecklenburg-Vorpommern in Rostock belohnte sich Mirza (47) nach über einem Jahr intensiven Training mit einem Deutschen Rekord über 50 Meter Brust.

180429-01

Auf dem Treppchen nach 50 Meter Brustschwimmen: Mirza (links) mit neuem Deutschen Rekord in der Startklasse SB 7, Riekje Heuter (SG Osnabrück) mit 526 Punkten in der Startklasse SB 9 und Leoni (rechts) mit 442 Punkten (SB 9).

Mirza knackte dabei die 2009 von Annika Geller (BSG Aachen) aufgestellte Bestzeit der Startklasse SB 7 mit einem neuen Deutschen Rekord von 53,99 Sekunden. Das entspricht 483 Punkten.

Leoni (18) konnte mit einer 442-Punkte-Zeit über 50 Meter Brust überzeugen. Simin (17) erschwamm sich mit 321 Punkten über 50 Meter Freistil eine neue persönliche Bestzeit. Franka (16) qualifizierte sich über 200 Meter Brust mit einer 247-Punkte-Zeit für einen weiteren Wettkampf bei den Deutschen Meisterschaften. Sophie (19) konnte sich über 100 Meter Brust ebenfalls um 6 Punkte verbessern.

Am nächsten Wochenende fahren die Alstersportlerinnen und Alstersportler ins niedersächsische Trainingslager.

Athletinnen weiter erfolgreich

Bei den Süddeutschen Meisterschaften in Darmstadt vor drei Wochen sowie bei den niedersächsischen Landesmeisterschaften in Braunschweig am gestrigen Samstag waren unsere Schwimmerinnen erneut und weiterhin sehr erfolgreich. Insbesondere Mirza (47) konnte sich über 100 Meter Brust auf nationaler Ebene gut positionieren.

darmstadt

Wegen Neubau des Hallenbads war die Darmstädter Wettkampfstätte ein Freibad unter einer provisorischen Traglufthalle.

Paula (19), die zum ersten Mal einen auswärtigen Schwimm-Wettkampf besuchte, erreichte bei den (bundesoffenen) Süddeutschen Meisterschaften mit einem 7. Platz über 100 Meter Brust der Frauen ein gutes Ergebnis. Unsere erst 13-jährige Anna rief über 100 Meter Brustschwimmen ebenfalls eine respektable Leistung ab und freute sich am Ende über den 5. Platz der B-Jugend.

Bei den (offenen) niedersächsischen Meisterschaften im Schwimmen der Menschen mit und ohne Behinderung konnte Mirza über 50 Meter Brust an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen und erreichte mit der fünftbesten weiblichen Einzelleistung aller Wettkämpfe des Tages (442 Punkte) ein eindrucksvolles Ergebnis. Über 50 Meter Rücken löste sie ihr fünftes Ticket für die Deutschen Meisterschaften in Berlin.

Simin (17) erreichte über 50 Meter Freistil mit neuer persönlicher Bestzeit den 2. Platz der weiblichen A-Jugend. Über 100 Meter Freistil (Platz 3 der A-Jugend) stellte sie einen neuen Hamburger Rekord auf.

Franka (16) konnte mit einem 3. Platz der weiblichen A-Jugend über 100 Meter Brustschwimmen ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Mit einer 208-Punkte-Zeit qualifizierte sich die Hamburgerin als dritte Alstersportlerin für die Deutschen Meisterschaften in Berlin.

braunschweig

Die Alstersportlerinnen beeindruckten mit der achtbesten Medaillenwertung vor Ort. Franka (links) löste über 100 Meter Brust ein Ticket zu den Deutschen Meisterschaften im Juni 2018 in Berlin.

In der Gesamtwertung (Medaillenspiegel) aller 23 in Braunschweig teilnehmenden Vereine und Landes-Auswahlteams erreichte das Team vom Alstersport den 8. Platz. Auf dieses erfreuliche Abschneiden haben die durch die Alexander-Otto-Sportstiftung geschaffenen Hamburger Trainingsmöglichkeiten mit Sicherheit einen großen Einfluss gehabt.

Kurzbahnmeisterschaften 2017

Recht erfolgreich schnitten wir am letzten Wochenende bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen in Remscheid ab. Während Simin eine neue persönliche Bestzeit über 50 Meter Freistil erreichen konnte, wurde Mirza vier Mal Deutsche Mastersmeisterin. Dabei verpasste sie den Deutschen Rekord ihrer Startklasse über 50 Meter Brust nur haarscharf.

171119-01

Vier Mal Masters-Gold bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2017 in Remscheid: Alstersportlerin Mirza konnte insbesondere über 50 Meter Brust punkten.

Als achtschnellste Teilnehmerin in der offenen Wertung über 50 Meter Brust weiblich erschwamm die 46-jährige Hamburgerin eine 468-Punkte-Zeit. Die neue persönliche Bestzeit reichte jedoch nicht, um den in 2009 von Annika Geller in Aachen aufgestellten Deutschen Rekord zu knacken. Um 15 Hundertstel Sekunden verpasste die Alstersportlerin diese Marke. Den Titel der Deutschen Kurzbahnmeisterin über 50 Meter Brust holte sich mit 779 Punkten die 28-jährige Paralympionikin Verena Schott aus Brandenburg.

Hamburger Meisterschaften

Volles Haus am gestrigen Sonntag! Zum 65. Mal fand das Hamburger Landesschwimmfest statt. Zusammen mit Phoenix Sport e.V. richteten wir die Hamburger Meisterschaften, die seit 1952 diesen traditionellen Namen tragen, aus. Über 200 Menschen waren ins Hallenbad St. Pauli gekommen. Ab 2018 wird die Veranstaltung im wesentlich größeren und moderneren Inselbad Wilhelmsburg ausgetragen.

171105-02

Jan (Alstersport e.V.) stellte einen neuen Veranstaltungsrekord in der Wettkampfklasse AB über 50 Meter Brust auf.

Fast 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kümmerten sich um insgesamt 17 Teams aus ganz Deutschland. Hamburgs Sport-Staatsrat Christoph Holstein und Thomas Fromm, Vorstand des Landessportbundes, waren gekommen, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu begrüßen. Auch Verbands-Ehrenmitglied Hans Hirning, der über viele Jahrzehnte diese Veranstaltung leitete, verfolgte das Geschehen aufmerksam.

171105-03

Thomas Fromm (rechts, Vorstand des Landessportbundes) und Christoph Holstein (rechts, Hamburger Staatsrat Sport) richten Grußworte an die Anwesenden.

Paula, Anna und Jan starteten zum allerersten Mal auf einem Wettkampf. Alle drei machten ihre Sache sehr gut, Jan stellte gleich einen neuen Veranstaltungsrekord über 50 Meter Brust in der Startklasse „AB“ auf. Sophia konnte an ihre bereits in Stuttgart gezeigten guten Leistungen auf der Bruststrecke anknüpfen.

Simin (17) wurde über 50 Meter Freistil Hamburger Meisterin und über 50 Meter Brust Hamburger Jugendmeisterin.

Simin löste über 50 Meter Brust, 50 Meter Rücken und 50 Meter Freistil gleich drei Tickets für die Deutschen Meisterschaften 2018 in Berlin. Mit zwei neuen persönlichen Bestzeiten wurde sie einmal Hamburger Meisterin (50 Meter Freistil weiblich) und einmal Hamburger Jugendmeisterin (50 Meter Brust weiblich).

171105-01

Franka (links) konnte über 50 Meter Brust ihren Hamburger Rekord in der Startklasse SB5 um 51 Hundertstel Sekunden verbessern.

Franka erschwamm sowohl über 50 Meter Brust als auch über 100 Meter Brust neue persönliche Bestzeiten. Über 50 Meter Brust konnte sie den von ihr erst im Oktober aufgestellten Hamburger Rekord in der Startklasse SB5 nochmal um 51 Hundertstel Sekunden verbessern und damit ebenfalls ein eindrucksvolles Ergebnis abliefern.

Besseres Schwimmtraining

Mit Unterstützung der Alexander-Otto-Sportstiftung verbessern wir ab sofort die Trainingsbedingungen für unsere 15 leistungsorientierten Schwimmerinnen und Schwimmer mit körperlicher Behinderung in Hamburg. Diese können nun erstmals seit vielen Jahren mit nicht behinderten Sportlerinnen und Sportlern gemeinsam im selben Becken trainieren. Damit gelingt es uns, unserem Ziel einer inklusiven Gesellschaft ein weiteres Stück näher zu kommen.

Seit unserer Gründung vor drei Jahren setzen wir ein Schwimmangebot in Hamburg fort, das 2006 für Rollstuhlsportlerinnen und Rollstuhlsportler in Hamburg ins Leben gerufen und zwischenzeitlich auch für Menschen mit leichteren körperlichen Einschränkungen geöffnet wurde. Neben unserer Anfängergruppe hat sich eine inklusive Leistungsgruppe (gemäß des Aktionsplans „Sport und Inklusion“ des Hamburger Sportbundes) herausgebildet, die deutschlandweit an Schwimmwettkämpfen teilnimmt und zuletzt bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin durchaus erfreuliche Ergebnisse erzielen konnte.

170926-01

Das Trainingsbecken im Wilhelmsburger Inselpark: Ab sofort stehen uns dank der Unterstützung der Alexander-Otto-Sportstiftung einmal wöchentlich zwei Bahnen sowie ausreichend barrierefreie Umkleidenkabinen für das Schwimmtraining der Menschen mit körperlicher Einschränkung zur Verfügung.

Seit September 2017 trainieren wir im Wilhelmsburger Inselbad und können dort erstmals zwei eigene Bahnen im Wettkampfbecken für unser Training nutzen. Aufgrund knapper Wasserzeiten-Kontingente in Hamburg und insbesondere für den Hamburger Behindertensport mussten wir es bisher hinnehmen, dass sich andere Badegäste oder kommerzielle Gymnastikgruppen stets gleichzeitig in den von uns genutzten Bahnen aufhielten. Ausreichend barrierefreie Umkleideräume standen uns ebenfalls nicht zur Verfügung. Das konnten wir nun ändern.

Das von der Alexander-Otto-Sportstiftung unterstützte Projekt läuft bis zum 31. Dezember 2018. Wir sind für diese Unterstützung sehr dankbar und glücklich. Und wir sind zuversichtlich, ab 2019 schließlich von einer bedarfsgerecht angepassten Neuvergabe öffentlich geförderter Wasserzeiten in Hamburg  profitieren und unser Angebot für Wettkampfschwimmerinnen und Wettkampfschwimmer mit körperlicher Einschränkung weiter optimieren zu können.

IDM Schwimmen 2017

Lange hatten wir uns für die Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) im Schwimmen der Menschen mit Behinderungen, die vom 06.07. bis 09.07.2017 in Berlin stattfanden, vorbereitet. Trotz der seit Jahren enorm angespannten Belegungssituation der Hamburger Sportstätten und den damit verbundenen absolut unglücklichen Trainingsmöglichkeiten konnten die Alstersportlerinnen am Ende gut abschneiden. Rund 650 Athletinnen und Athleten aus über 50 Nationen waren zu der Veranstaltung nach Berlin gereist.

170709-02

Zum ersten Mal seit 2010 ist wieder ein Team aus Hamburg bei den IDM im Schwimmen am Start.

Im Vorfeld qualifiziert hatte sich Mirza (46) über 50, 100 und 200 Meter Brust sowie über 50 Meter Freistil. Simin (16) hatte die Pflichtzeiten über 50 und 100 Meter Rücken sowie 50 Meter Freistil erreicht.

170709-06

Mirza erschwimmt sich als beste Deutsche ihrer Startklasse eine 442-Punkte-Zeit über 50 Meter Brust.

Über 50 Meter Brust wurde Mirza mit einer 442-Punkte-Zeit beste deutsche Schwimmerin ihrer Startklasse (SB7) sowie beste deutsche Masters-Schwimmerin. In der offenen Wertung, die alle 15 Startklassen umfasst, erreichte sie Platz 10 von 41, ist damit unter den zehn schnellsten deutschen Schwimmerinnen mit Behinderung. International belegte sie den dritten Platz ihrer Startklasse sowie den 41. von 97 Plätzen der offenen Wertung.

170709-04

Simin beim Start zu ihrem Wettkampf über 50 Meter Freistil.

Auch über 100 und 200 Meter Brust konnte Mirza als beste deutsche Schwimmerin ihrer Startklasse sowie beste deutsche Masters-Schwimmerin überzeugen. In der offenen Wertung belegte sie über 100 Meter Brust Platz 12 von 43, über 200 Meter Brust Platz 8 von 21.

170709-05

Simin erreichte über 50 Meter Freistil den 8. Platz der deutschen A-Jugend.

Simin konnte sich wegen eines grippalen Infekts während der entscheidenden Trainingsphase sowie schulischer Prüfungstermine in den letzten Wochen leider nur eingeschränkt vorbereiten. Mit einem 8. Platz über 100 Meter Rücken sowie einem 9. und 10. Platz über 50 Meter Freistil und 50 Meter Rücken bzw. 50 Meter Freistil (A-Jugend-Wertung, bundesweit) erreichte sie dennoch ein gutes Ergebnis.

Standortbestimmung

Es verbleiben nur noch rund sechs Wochen Vorbereitungszeit für die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen. Entsprechend wichtig waren die Standortbestimmungen für die beiden bereits qualifizierten Hamburgerinnen Mirza und Simin.

web3

Medaillenregen für die Alstersportlerinnen bei Wettkämpfen in Braunschweig und Wuppertal.

Bei Wettkämpfen in Braunschweig und Wuppertal traten die beiden Alstersportlerinnen in ihren Paradedisziplinen an. Während Mirza sich mit ihren Leistungen nur begrenzt zufrieden zeigte, tauchte Simin in Bestform auf und schwamm neue persönliche Bestzeiten.

web1

Frankas erste Wettkampfteilnahme führte zu einer respektablen 67-Punkte-Zeit.

Ihren allerersten Einsatz hatte Franka, die sich in der Startklasse SB5 auf Anhieb eine respektable 67-Punkte-Zeit erschwamm.

Schwimmabzeichen? Easy!

Rund 18 Monate nach ihrem Bronze-Abzeichen versuchte sich Sophia gestern am Jugendschwimmabzeichen in Silber. Die 11jährige Hamburgerin, die bei einer Operation vor drei Jahren eine Querschnittlähmung erlitt, hatte in den letzten Wochen intensiv dafür trainiert.

170412-01

Große Freude: Sophia bestand ihr Jugendschwimmabzeichen in Silber (und hat sich in Simins pink-schwarze Kurzflossen verliebt).

Insgesamt 12 Bahnen Brustschwimmen und 4 Bahnen Rückenschwimmen, also 400 Meter – alles zusammen in höchstens 25 Minuten. Dann über 10 Meter weit tauchen. Statt einmal vom Dreier zu springen, durfte Sophia drei Mal vom Einer springen: Sie über eine nasse Leiter auf einen Dreimeterturm zu tragen, wäre viel zu gefährlich, so dass die Prüfungsordnung hierzu eine Sonderregel vorsieht.

Fehlte noch das Heraufholen von zwei Gegenständen aus einer Wassertiefe von zwei Metern. „Können wir den Ring nicht bei 3,60 Metern reinwerfen?“ fragte Sofia keck. Während Mirza und Simin ungläubig ihr Aufwärmprogramm unterbrachen, um in die Tiefe schauen zu können, stand Sophias Mama mit offenem Mund am Beckenrand. „Wenn man einmal weiß, wie es geht, ist das doch easy“, meinte Sophia nach dem Auftauchen. Na dann: Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!

Ältere Beiträge

© 2014-2018 ALSTERSPORT

Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit unserer schriftlicher Genehmigung.