Wir machen Sommerferien! In der Zeit vom 09.07.26 bis zum 19.08.26 bleibt unsere Geschäftsstelle geschlossen. Die Sportgruppen finden nicht statt. Ab dem 20.08.26 beginnen die Gruppen wieder. Wir wünschen Euch eine erholsame Ferienzeit!
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Zum vierten Mal in Folge fand die Deutsche Meisterschaft im Para Tischtennis im Glaspalast in Sindelfingen statt. 250 Sportlerinnen und Sportler der Wettkampfklassen 1 bis 11 kamen zusammen, um sich im sportlichen Wettkampf zu messen. Aus Hamburg hatten sich unsere Mitglieder Rebecca Bartels und Frank Richter auf den weiten Weg gemacht und kehrten nach einem anstrengenden Wochenende mit insgesamt vier silbernen Medaillen im Gepäck zurück.

Rebecca Bartels (links) erreichte sowohl im Doppel als auch in Einzel jeweils Silber bei der Deutschen Meisterschaft im Para Tischtennis
Am Freitagmorgen startete das Turnier mit den Mixed-Wettbewerben, wo Rebecca und Frank nach einem Sieg und zwei Niederlagen leider nicht in die K.-o.-Runde kamen. Dafür lief es ab mittags in den Doppelwettbewerben wesentlich besser: Sowohl Rebecca mit ihrer Teampartnerin Frieda Dietz als auch Frank mit seinem Teampartner Tim Bunte konnten sich jeweils einen 2. Platz sichern.

Frank Richter (hier zusammen mit seinem Doppel-Teampartner Tim Bunte, links) kehrte mit zwei Silbermedaillen nach Hamburg zurück
Am Samstag, dem Tag der Einzelkonkurrenz, hatten Rebecca und Frank beide einen guten Start erwischt und konnten jeweils in der Wettkampfklasse 2 ihr hohes Spielniveau erfolgreich durchhalten. Am Ende belegten beide nach großartigen Wettkämpfen jeweils den 2. Platz und brachten damit insgesamt vier Silbermedaillen mit nach Hamburg.
Dieses Jahr waren wir mit einer kleinen aber feinen Gruppe von drei Mastersschwimmerinnen bei den Internationalen Meisterschaften im Para Schwimmen in Berlin vertreten. Obwohl im Vorfeld die Krankheitswelle zugeschlagen hatte, konnten sich alle drei mit einer reichlichen Anzahl an Medaillen dekorieren. Mit zahlreichen Medaillen, persönlichen Bestzeiten und starken Platzierungen war die IDM für das Team ein voller Erfolg.

Mirza, Chrissy und Eva (v.l.) vor dem Wettkampfbecken der SSE Berlin bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Para Schwimmen 2026
Besonders erfolgreich war Eva in der Altersklasse Masters 2. Über 100 Meter Schmetterling gewann sie Gold in der internationalen Masterswertung sowie Bronze in der nationalen offenen Wertung. Auch über 100 Meter Freistil und 50 Meter Schmetterling sicherte sie sich Gold und stellte jeweils persönliche Mastersbestzeiten auf. Über 200 Meter Schmetterling gewann sie ebenfalls Gold in mehreren Wertungen und erreichte zusätzlich Bronze in der internationalen offenen Wertung, was ihre Position als eine der besten Schmetterlingsschwimmerinnen im deutschen Para Schwimmen unterstrich.

Chrissy, Eva und Mirza (v.l.) glänzten in Berlin über mehrere Strecken.
Mirza überzeugte ebenfalls mit starken Ergebnissen. Gold konnte sie über 100 Metern und 50 Metern Rücken sowie über 200 Metern Lagenschwimmen in der internationalen Masters-Wertung gewinnen. In den offenen nationalen Masterswertungen erreichte sie zusätzlich Silber und Bronze. Über 200 Meter Freistil schwamm sie auf den dritten Platz der internationalen Masters-Wertung und stellte dabei eine neue persönliche Langbahnbestzeit auf.
Chrissy zeigte am letzten Wettkampftag ebenfalls eine starke Leistung: Über 50 Meter Schmetterling verfehlte sie ihre persönliche Langbahnbestzeit nur knapp und qualifizierte sich zusammen mit Eva überraschend für das B-Finale, das beide aufgrund der bereits terminierten Heimreisen jedoch nicht mehr antreten konnten.
Beim ersten Turnier der diesjährigen Deutschlandpokalserie hatten sich 41 Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland und den Niederlanden angemeldet. Unser Nachwuchstalent Moritz Nedden sicherte sich ungeschlagen einen ersten Platz.

Moritz Nedden (15, Mitte) sicherte sich den 1. Platz in Gruppe C.
Der in der Klasse C startende Moritz konnte sich nach einem famosen Wettkampf über sieben Siege aus sieben Spielen freuen. Frank Richter startete in der Klasse B, die mit 17 Spielern die am stärksten besetzte Gruppe bildete. Nach einem guten Turnier belegte er Platz 11. Bei Außentemperaturen von mehr als 26 Grad in Dresden wurde dieses Turnier ab mittags zur Hitzeschlacht und forderte alles von den Aktiven ab.
Beim diesjährigen Jahresabschluss beim Hanse Pokal in Rostock haben sich unsere Schwimmerinnen mit zahlreichen persönlichen Bestzeiten und reich beschenkt.

Lara, Anna, Anna und Chrissy (v.l.) beim Hanse Pokal in Rostock.
Besonders unsere Jugendschwimmerin Anna konnte die Trainingsarbeit gut umsetzen und glänzte mit drei neuen Bestzeiten auf der Langbahn. Auf der 50-Meter-Rückenstrecke verbesserte sie sich um mehr als acht Sekunden. Große Freude herrschte auch bei Chrissy, die über die 50 Meter Schmetterling nicht nur ihre Langbahn-Bestzeit deutlich verbesserte, sondern sich auch zum zweiten Mal die Qualifikationen für die Internationale Deutsche Meisterschaft in Berlin und die Deutsche Kurzbahnmeisterschaft im nächsten Jahr sicherte. Zwei weitere neue persönliche Rekorde rundeten das erfolgreiche Wochenende für sie ab.
Lara beschenkte sich mit einer neuen Persönlichen Bestzeit über 50 Meter Schmetterling, Anna erreichte dies über die 50 Meter Rückenstrecke. Abgerundet wurde das gute Gesamtergebnis mit Platz 11 und 12 für Lara und Chrissy in der Mehrkampfwertung in einem gut besetztem Starterfeld.
Von der Reise nach Bayern zu den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Para Schwimmen kamen unsere Schwimmerinnen mit etlichen Titeln und Medaillen nach Hamburg zurück. Insbesondere beeindruckten Eva mit je einer Bronzemedaille im 100-Meter-Schmetterlingsfinale und über 200 Meter Schmetterlingsschwimmen, sowie Caro mit einer Bronzemedaille über 200 Meter Brustschwimmen in der Jugendwertung.

Für Caro, Mirza, Eva, Chrissy und Lara (v.l.) waren die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2026 sehr erfolgreich.
Lara erreichte über ihre Lieblingsstrecke 50 Meter Freistil fast Jahresbestzeit, konnte aber trotz Qualifikation aufgrund einer starken Konkurrenz und einem großen Teilnehmerinnenfeld keine Platzierung unter den ersten Zehn erreichen. Chrissy, die sich über 50 Meter Schmetterling qualifiziert hatte, konnte in der Masters-Gesamtwertung eine Silbermedaille erreichen. Caro holte mehrere Bronzemedaillen in ihrer Jugendklasse und über 200 Meter Brustschwimmen Bronze in der Jugendwertung. Über 50 Meter Brustschwimmen qualifizierte sie sich für das Jugendfinale.
Mirza nahm über 50 Meter Rückenschwimmen eine Goldmedaille und über 100 Meter Rückenschwimmen eine Silbermedaille aus der Masterswertung mit nach Hause. Über 50 Meter Freistil und 100 Meter Lagenschwimmen erreichte sie Bronze. Zu fünf Mal Masters-Gold schwamm Eva über 100 und 200 Meter Schmetterling, 50 Meter Freistil, 50 Meter Brustschwimmen sowie 50 Meter Schmetterling. Zwei Bronzemedaillen sahnte sie in der offenen Wertung über 100 und 200 Meter Schmetterling ab.
Zum ersten Mal integrierte der WSV Dieburg seinen legendären Masters Cup in ein neues inklusives Veranstaltungskonzept. Am 1. Dieburger Herbstschwimmen nahmen – neben den zahlreichen Schwimmerinnen und Schwimmern des Deutschen Schwimmverbandes – gleich 30 Para Schwimmerinnen und Para Schwimmer aus insgesamt fünf Para-Schwimm-Vereinen teil. Mehrere Titel gingen nach Hamburg.

Anna erzielte über 50 Meter Brustschwimmen eine Persönliche Bestzeit unter einer Minute.
Während Anna ihre Persönliche Bestzeit über 50 Meter Brustschwimmen unter eine Minute drücken konnte, qualifizierte sich Caro kurzfristig noch über 200 Meter Brustschwimmen für die Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften – ebenfalls mit neuer Persönlicher Bestzeit. Chrissy nahm über 50 und 100 Meter Schmetterling jeweils eine Goldmedaille mit nach Hause.
Franka erreichte Bronze über 50 Meter Brustschwimmen, Lara holte über ihre Lieblingsstrecke 50 Meter Freistil wie auch über 200 Meter Freistil jeweils Gold in der offenen Altersklasse. Mirza punktete vor allem über 100 und 200 Meter Lagenschwimmen. Die Plätze 2 und 3 der Masters-Gesamtwertung räumten (sowohl für die Tagessiege als auch für den Gesamtsieg) Mirza und Lara ab und gewannen sechs edle Flaschenweine, die glücklicherweise den Heimweg mit dem Zug unfallfrei überstanden haben.
Am letzten Wochenende waren Lara und Caro beim Jugend-Länder-Cup der deutschen Behindertensportjugend, der in diesem Jahr in Kienbaum (Brandenburg) stattfand. Caro brachte eine Goldmedaille in der Mehrkampfwertung mit nach Hause.

Caro sicherte sich mit vier neuen persönlichen Bestzeiten die Goldmedaille in der Mehrkampfwertung.
Während Lara an den ersten Tagen als nationale Gutachterin für den Deutschen Behindertensportverband ehrenamtlich tätig war, nahm Caro am Rahmenprogramm teil und knüpfte neue Freundschaften mit Sportlerinnen und Sportlern aus den anderen Bundesländern. Auch die bereits bestehenden Freundschaften wurden gepflegt und ausgebaut. Der Spaß kam nicht zu kurz.
Samstag standen endlich die Wettkämpfe an. Caro startete über 50 Meter Freistil, 50 und 100 Meter Brustschwimmen sowie über 50 Meter Rückenschwimmen und konnte über alle Strecken neue Bestleistungen zeigen. Am Ende sicherte sie sich nicht nur den 1. Platz in der Mehrkampfwertung ihrer Altersklasse, sondern auch das Ticket für die Deutschen Meisterschaften auf der Kurzbahn, die im November dieses Jahres in Bayern stattfinden.
Unsere Sportfreizeit war in diesem Jahr leider nicht ganz so gut besucht: Mehrere Teilnehmerinnen waren stationär im Krankenhaus oder zur medizinischen Rehabilitation und wurden vor Ort schmerzlich vermisst. Dennoch gelang uns allen mit Unterstützung der Aktion Mensch, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Hamburger Sportjugend und der Alexander-Otto-Sportstiftung erneut eine wundervolle Veranstaltung, die eine unserer Sportlerinnen so beschreibt:

Ein Teil des diesjährigen Teams beim Gruppenfoto im Obstgarten.
Für mich war es das erste Mal in Schönhagen. Vor der Anreise habe ich mich schon mindestens zwei Wochen lang riesig gefreut, alle zu sehen und kennenzulernen. Nach der Anreise richteten wir uns in unseren Zimmern ein, gingen zum Strand und aßen unseren ersten Crêpe oder unser erstes Softeis der Woche. Abends lernten wir uns bei Skyjo und Uno kennen. Bereits am ersten Morgen ging das Programm los, das wir uns zuvor gewünscht hatten. Zuerst gab es eine Rallye durch Schönhagen. Von der Anlage ging es bis zum Strand und wieder zurück.

Besuch im Eselpark: Die Tiere waren sehr interessiert und hatten keinerlei Berührungsängste.
Am nächsten Tag fuhren wir zu den Eseln und den Hundewelpen. Abends haben wir noch gegrillt und Stockbrot gemacht. Am nächsten Morgen ging es für uns alle mit zwei SUP-Boards in die Ostsee. Alle hatten viel Spaß und sich auf das sehr kalte Meer gefreut. Abends veranstalteten wir noch einen Kinoabend. Am nächsten Morgen wurde es sportlich: Nach mehreren größeren Runden Gesellschaftsspielen kamen kleine Ball- unf Fangspiele in der Sporthalle und ein Rollstuhl-Parcour auf das Programm.

Ein gelungener Diskoabend: Für schnelle Rollstühle brauchen wir viel Platz.
Auch ein Besuch in Kappeln stand auf dem Programm. Ob Eis essen, Schuhe oder Bücher kaufen: Alle fanden etwas, was sie machen wollten. Ein gemeinsames Mittagsessen in einem leckeren Restaurant rundete das Tagesprogramm ab. Am letzten Abend genossen wir unsere Abschlussdisko mit selbstgemachten alkoholfreien Cocktails, bevor wir am letzten Tag noch ein letztes Mal an der Promenade eine Pommes oder einen Crêpe aßen. Mir hat die Freizeit sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Jahr und bin gespannt, was geplant ist.
Die zweite Station der diesjährigen Deutschlandpokalserie fand am letzten Wochenende in Köln statt. Von uns hatten sich zwei Athleten auf die Reise gemacht: Moritz Nedden war für die N-Klasse gemeldet und Frank Richter startete in der B-Klasse. Leider mussten bei Temperaturen von über 40 Grad in der Halle fünf Teilnehmer das Turnier vorzeitig aufgeben.

Unser 15-jähriger Moritz (MItte) sicherte sich in der Klasse der Neuen den 1. Platz.
Moritz kam mit der Hitze sehr gut zurecht und konnte in der Vorrunde alle seine Spiele bis auf eines gewinnen. Er gewann auch das Halbfinale und musste im Finale gegen den Spieler antreten, gegen den er in der Gruppenphase seine einzige Niederlage hinnehmen musste. Das Finale gewann er mit 3:1 dank besserer Taktik und triumphierte somit in der Klasse der Neulinge. Für Frank, dem die Hitze aufgrund seiner stärkeren Beeinträchtigung mehr zu schaffen machte, reichte es am Ende nur für Platz 13.
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