Kategorie: Schwimmen (Seite 1 von 3)

IDM Berlin 2020

Das sehr erfolgreiche Abschneiden unserer Para Schwimmerinnen bei den diesjährigen Internationalen Deutschen Meisterschaften hat unseren Verein auf Platz 5 der Gesamtwertung katapultiert. Auch wenn pandemiebedingt nur etwa ein Viertel der sonst üblichen Teilnehmenden in Berlin am Start war, hatten immerhin 33 Teams für insgesamt 732 Einzelstarts gemeldet. In der Wertung vor uns lagen die Bundesstützpunkte Berlin, Leverkusen und Potsdam sowie der Brandenburgische Landesverband mit der Nationalschwimmerin Verena Schott. Unter den Alstersportlerinnen glänzten vor allem Anna Josephine und Janine.

Fünfbestes Team bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Berlin: Markus, Sophie, Simin, Anna Josephine, Franka, Mirza, Janine und Thorsten (v.l.).

Anna Josephine überzeugte besonders auf ihren Lieblingsstrecken. Gleich am Morgen des ersten Wettkampftags qualifizierte sie sich souverän für das abendliche Finale und konnte dort als Deutsche Jugendmeisterin mit 494 Punkten ihre erste Goldmedaille über 100 Meter Brustschwimmen abräumen. Über 50 Meter Brustschwimmen erreichte die 17jährige sogar 528 Punkte und damit ebenfalls eine Goldmedaille als Deutsche Jugendmeisterin.

Auf dem Weg zu Gold: Anna Josephine (17) über 100 Meter Brustschwimmen. Foto: Ralf Kuckuck.

Janine knackte über 200 Meter Schmetterling den Deutschen Rekord ihrer Startklasse S11. Über 50 Meter Brustschwimmen zog sie als Dritte in das nationale Finale ein und konnte dort mit 488 Punkten den 6. Platz erreichen.

Unsere blinde Schwimmerin Janine (Startklasse S11) erschwamm einen Deutschen Rekord über 200 Meter Schmetterling. Foto: Ralf Kuckuck.

Mirza nahm mehrere deutsche Masterstitel nach Hamburg mit und stand über 50 und 100 Meter Brustschwimmen im nationalen Finale. Zwei sechste Finalplätze sowie ein achter Platz über 200 Meter Brustschwimmen sind sehr gute Leistungen. Franka kämpfte sich über 100 Meter Brustschwimmen in das nationale Finale und war dort am Ende unter den ersten zehn Athletinnen. Über 50 Meter Brust verpasste sie das Finale knapp um rund eine Sekunde. Über ihre Lieblingsstrecke 200 Meter Brustschwimmen hält sie noch immer den Deutschen Rekord.

Franka im nationalen Finale über 100 Meter Brustschwimmen mit souveräner Leistung. Foto: Ralf Kuckuck.

Simin verpasste über 100 Meter Brustschwimmen den Einzug in das nationale Finale als Reserveschwimmerin ebenfalls nur sehr knapp. Über 100 Meter Freistil stellte sie eine neue persönliche Bestzeit auf. Soweit die Corona-Lage stabil bleibt, finden in rund drei Wochen die nächsten Deutschen Meisterschaften statt – dann auf der Kurzbahn (25 Meter).

Kurzbahn-Cup Remscheid

Der erste Schwimmwettkampf nach Beginn der Pandemie und gleichzeitig die letzte Standortbestimmung vor den Deutschen Meisterschaften im Para Schwimmen in Berlin in der übernächsten Woche: Unsere Athletinnen zeigten sich gestern beim BRSNW-Kurzbahn-Cup in Remscheid in Bestform.

Anna Josephine (17) schwamm über 50 Meter Brust souverän auf den 2. Platz der Gesamtwertung (Platz 1 der Jugendwertung).

Coronabedingt war vieles anders, aber 163 disziplinierte Sportlerinnen und Sportler von 20 Vereinen aus acht Bundesländern trugen es mit Fassung. Und Maske. Unsere sieben Alstersportlerinnen nahmen insgesamt elf Medaillen und etliche neue Bestzeiten mit nach Hause. Mastersschwimmerin Mirza konnte über ihre Paradestrecke, 50 Meter Brustschwimmen, zwar nicht mehr ganz an einstige Rekordleistungen anknüpfen, belohnte sich aber über 50 Meter Rücken mit einer neuen persönlichen Bestzeit. Auch über 200 Meter Brust knackte sie fast die 400-Punkte-Marke.

Unsere sehbehinderte Schwimmerin Janine erreichte über 50 Meter Brust den 1. Platz in einem 32 Personen starken Teilnehmerinnenfeld.

Unsere 17jährige Anna Josephine räumte richtig ab: Mit jeweils über 500 Punkten über zwei paralympische Bruststrecken sowie mit drei weiteren guten Leistungen holte sie sich zwei Gold- und drei Silbermedaillen. Über 50 Meter Brustschwimmen erreichte sie in einem 32 Personen starken Teilnehmerinnenfeld souverän den 2. Platz und musste sich nur ihrer Teamkollegin Janine geschlagen geben, die mit knapp 600 Punkten den ersten Platz belegte. Janine knackte auf insgesamt sieben Strecken die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften. Mit einer Gold- und zwei Bronzemedaillen erreichte sie ein durch und durch gutes Ergebnis.

Anna (16) erreichte über 50 Meter Brust eine neue persönliche Bestzeit.

Während Merle über 50 Meter Brustschwimmen und über 50 Meter Freistilschwimmen jeweils eine neue Zweijahres-Bestzeit erreichte, schwamm unsere 16jährige Anna über 50 Meter Rücken eine neue persönliche Bestzeit. Über 50 Meter Brustschwimmen konnte sie ihre Zeit sogar um mehr als 10 Sekunden verbessern und verpasste damit die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften um nur noch 6 Sekunden.

Franka (18) wird bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin auf insgesamt vier Strecken an den Start gehen.

Simin konnte sich unerwartet über eine neue persönliche Bestzeit über 100 Meter Freistilschwimmen noch einen vierten DM-Start sichern, und unsere 18jährige Franka knüpfte nach fast neunmonatiger Verletzungs- und Coronapause gut an ihre alten Leistungen an. Auch sie wird über vier Strecken in Berlin starten, so dass wir erstmals in unserer Vereinsgeschichte mit fünf Schwimmerinnen zu einer Deutschen Meisterschaft fahren.

DKM Remscheid 2019

Bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften im Para Schwimmen konnten wir im nordrhein-westfälischen Remscheid ein weiteres Mal auf uns aufmerksam machen. Mit einem 11. Platz im Medaillenspiegel konnten wir uns klar unter insgesamt über 60 startenden Vereinen positionieren. Einen wesentlichen Beitrag dazu lieferte Alstersportlerin Mirza, die diverse Deutsche Masters-Meistertitel nach Hamburg holte.

Pia, Mirza und Simin bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Para Schwimmen 2019.

Über 50 Meter Schmetterling, über 50 und 100 Meter Brust sowie über 50 Meter Freistil war Mirza Deutschlands punktbeste Masters-Schwimmerin und räumte entsprechend eine Goldmedaille ab. Über 100 Meter Freistil musste sich die Alstersportlerin zwar der langjährigen Nationalschwimmerin Annke Conradi aus Regensburg geschlagen geben, konnte aber die Leipzigerin Anne-Christin Hoffmann und die Darmstädterin Anja Völlmecke klar überholen.

Die 18jährige Simin erschwamm mit neuer persönlicher Bestzeit über 100 Meter Freistil als zweitschnellste ihrer Startklasse ein gutes Ergebnis. Startklassenübergreifend erreichte sie mit Platz 25 der Erwachsenenwertung ein gutes Ergebnis. Zum ersten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft dabei war Pia, die über 50 Meter Freistil insgesamt 13 Schwimmerinnen hinter sich ließ und damit eine respektable Leistung abrufen konnte.

Die für die SG Dortmund startende Alstersportlerin Janine erreichte über 100 Meter Brust einen neuen Deutschen Rekord und verbesserte die 2002 von Natalie Ball (PSV Greifswald) aufgestellte Bestmarke um rund eine Sekunde. Über 100 Meter Schmetterling konnte Janine ihren eigenen Deutschen Rekord ebenfalls um fast eine Sekunde verbessern. Alstersportlerin Franka fiel verletzungsbedingt leider aus.

Landesschwimmfest 2019

Am gestrigen Samstag richteten wir in Kooperation mit dem Phoenix Sport Hamburg das 67. Hamburger Landesschwimmfest aus. Über 150 Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem gesamten Bundesgebiet waren nach Hamburg gekommen, um ihre Kräfte zu messen und viel Spaß zu haben. Bei den im Rahmen dieser Veranstaltung ausgetragenen Hamburger Meisterschaften im Para Schwimmen konnten mehrere Alstersportlerinnen einen Meistertitel erschwimmen und sich bereits ihre Tickets für die Deutschen Meisterschaften 2020 in Berlin sichern.

Über 150 Schwimmerinnen und Schwimmer mit Behinderung aus dem gesamten Bundesgebiet kamen nach Hamburg, um sich bei den Hamburger Meisterschaften zu messen.

Mit über 550 Starts und über 50 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, davon ganz viele Eltern und Angehörige unserer Sportler, vielen Urkunden und Medaillen, dem Besuch von Dr. Jürgen Mantell (Präsident Hamburger Sportbund), Rando Aust (Vorsitzender Alexander-Otto-Sportstiftung) und Thomas Fromm (Präsident Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg) ist es uns erneut gelungen, eine wichtige Veranstaltung des Hamburger Behindertensports zu einem eindrucksvollen Erlebnis für alle Beteiligten werden zu lassen.

Der Wettkampf fand im Inselbad Wilhelmsburg statt.

Alstersportlerin Simin wurde über die Strecken 50 Meter Rücken, 50 Meter Freistil und 100 Meter Freistil Hamburger Meisterin. Alstersportlerin Franka wurde über 50 Meter Brust und 100 Meter Brust jeweils Hamburger Meisterin; über 50 Meter Rücken Hamburger Jugendmeisterin. Unser Mitglied Janine erschwamm über 200 Meter Brust einen Deutschen Rekord in der Startklasse 11 (blinde Athleten).

Saisonabschluss Schwimmen

Unsere Schwimmerinnen haben in den letzten Wettkämpfen vor der Sommerpause noch einmal richtig Gas gegeben. Gleich zwei Deutsche Rekorde und viele neue persönliche Bestzeiten krönten den Saisonabschluss.

Unsere Alstersportlerinnen konnten beim Wettkampf in Neumünster ein gutes Ergebnis zum Saisonabschluss erreichen.

Beim Inklusions-Schwimm-Cup 2019 in Neumünster konnte Franka (17) ihre persönliche Bestzeit über ihre Nebenlage (Rücken) sowohl über die 50-Meter-Strecke als auch über 100 Meter erheblich verbessern. Über ihre Hauptlage (Brust) erreichte sie über beide Strecken den 2. Platz. Sophia (13) schwamm über 50 Meter und 100 Meter Brust jeweils eine neue persönliche Bestzeit. Auch über 50 Meter Rücken schwamm sie so schnell wie noch nie und konnte den 3. Platz der B-Jugend erreichen. Merle belegte über 50 Meter Rücken den 2. Platz der Offenen Klasse. Anna (14) und Pia erreichten mit dem 4. Platz der B-Jugend und dem 6. Platz der Offenen Klasse jeweils respektable Ergebnisse.

Beim Stadtwerke-Cup in Hamm trumpfte Alstersportlerin Janine, die für die SG Dortmund startet, so richtig auf. Über 50 und 200 Meter Schmetterling sowie über 50, 100 und 200 Meter Brust wurde sie Landesmeisterin von Nordrhein-Westfalen. Über 200 Meter Brust verbesserte sie ihren eigenen Deutschen Rekord um 1,3 Sekunden, über 200 Meter Schmetterling stellte sie einen neuen Deutschen Rekord auf. Mit einer Leistung von 526 Punkten über 50 Meter Brust gehört Janine zu den derzeit 15 punktbesten deutschen Paraschwimmerinnen über 50 Meter Brust.

IDM Berlin 2019

Gleich vier unserer Mitglieder hatten sich in diesem Jahr für die Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung qualifiziert. Die nach den Paralympics zweitgrößte Veranstaltung im Para Schwimmen fand zum 33. Mal in Berlin statt und zog weit über 600 Sportlerinnen und Sportler aus über 50 Nationen an. Fünf Tage lang knackten die Besten der Besten gleich mehrere Weltrekorde. Unsere Schwimmerinnen hatten ein festes Ziel: Dabei sein und das Beste geben.

Alstersportlerin Janine (Startklasse 11, blind) stellte über 200 Meter Brust einen neuen Deutschen Rekord auf.

Janine räumte über 200 Meter Brust gleich einen neuen Deutschen Rekord ab. Über 50 Meter Brustschwimmen konnte sie sich zudem für das internationale C-Finale qualifizieren. Ihre Leistungen waren mit bis zu 520 Punkten durchweg beeindruckend.

Franka konnte trotz Verletzungspause an alte Leistungen anknüpfen.

Alstersportlerin Franka konnte trotz mehrmonatiger Verletzungspause auf allen drei Bruststrecken an ihre alten Leistungen anknüpfen und verfehlte den Deutschen Rekord über 200 Meter Brustschwimmen nur haarscharf. Über 50 Meter Brustschwimmen wäre sie als siebtschnellste Deutsche der A-Jugend sogar beinahe ins internationale Jugendfinale eingezogen – sie stand auf einem direkten Nachrückerplatz.

Mirza räumte mehrere Masters-Medaillen in Silber und Bronze ab.

Auch Mirza erreichte mit einem zweiten Platz in der Masters-Wertung über ihre Lieblingsstrecke 50 Meter Brust ein starkes Ergebnis. In einem internationalen Teilnehmerfeld aus 87 Schwimmerinnen konnte sie sich dabei unter den ersten 20 Deutschen platzieren. Über 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Brustschwimmen belegte sie Platz 3 der Masters-Wertung.

Simin konnte ihre persönliche Bestzeit zwar deutlich verbessern, musste sich aber in diesem Jahr erstmals mit den Erwachsenen messen.

Unsere „dienstälteste“ Schwimmerin Simin musste sich in diesem Jahr vor allem damit arrangieren, dass sie erstmals als Erwachsene bewertet wurde. Schon die Qualifikationsnorm liegt 40% höher als in der A-Jugend. In der Zwischenzeit neu erschwommene Weltrekorde zogen das allgemeine Niveau in ihrer Startklasse 10 zusätzlich nach oben. So hatte Simin zwar im Vorfeld dank intensiven Trainings ihre persönliche Bestzeit auf 50 Meter Freistil noch um mehr als eine Sekunde verbessern können, blieb in Berlin aber hinter ihren eigenen Erwartungen zurück.

Insgesamt sind wir mit unseren Leistungen sehr zufrieden. Mit Unterstützung unseres Landesverbandes BRSH konnten wir uns auch in diesem Jahr auf diesem für uns sehr wichtigen und wie immer perfekt organisierten Wettkampf gut positionieren.

Schwimmer in guter Form

Beim 20. Schwimmfest des BFV Ascota Chemnitz präsentierten sich sechs unserer Schwimmerinnen und Schwimmer gestern in guter Form. Bei 23 Starts konnten sie insgesamt 20 Mal Edelmetall abräumen und den Wettkampf mit einer sehr guten Medaillenbilanz abschließen.

Simin, Anna, Pia, Justus, Mirza und Ronja (von links nach rechts) räumten insgesamt 20 Medaillen ab und zeigten sich beim Schwimmwettkampf in Chemnitz in guter Form.

Der Wettkampf zählte als Generalprobe für den am kommenden Wochenende anstehenden Qualifizierungswettkampf in Wolfsburg. Unsere 18jährigen Simin möchte im Juni bei den Deutschen Meisterschaften unbedingt noch auf einer weiteren Strecke antreten, für die sie die Qualifikationsnorm zuletzt um wenige Zehntelsekunden verpasst hat. Justus schrammte mit seinen erst 14 Jahren unterdessen über 100 Meter Brust nur haarscharf an einem Deutschen Rekord vorbei.

66. Landesschwimmfest

Auch in diesem Jahr richteten wir zusammen mit dem Phoenix Sport e.V. aus Hamburg die Landesmeisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung aus. Im Rahmen des 66. Landesschwimmfestes qualifizierten sich mehrere Hamburger Athletinnen und Athleten für die Deutschen Meisterschaften. Mit insgesamt 338 Starts ausschließlich von Menschen mit Behinderung, die nicht nur aus Hamburg und dem direkten Umland kamen, sondern aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren, um in der Hansestadt zu starten, konnten wir eine erfreulich hohe Beteiligung registrieren.

Eine dreistellige Anzahl Athletinnen und Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet und über 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer füllten die Inselparkhalle in Wilhelmsburg.

Die Veranstaltung ist als bundesweiter Vergleichswettkampf ausgeschrieben. Hamburger Meisterin und Hamburger Meister können jedoch nur Menschen werden, die für einen Hamburger Verein starten. Alstersportlerin Leoni (18) räumte über 100 Meter Rücken, 50 Meter Rücken, 100 Meter Brust, 50 Meter Brust und 50 Meter Freistil gleich fünf Hamburger Meistertitel ab. Alstersportlerin Simin (17) wurde über 50 Meter Rücken und 50 Meter Brust Hamburger Jugendmeisterin. Weitere Meistertitel gingen an den Verein Phoenix Sport e.V. und an den AWV09 e.V. aus Hamburg.

Die Alstersportlerinnen Simin (vorn) und Leoni (hinten) liegen erreichten fünf Hamburger Meistertitel und zwei Hamburger Jugendmeistertitel.

Unsere zwölfjährige Sophia stellte über 25 Meter Rücken einen neuen Hamburger Rekord auf. Damit sind nun über 50 Meter Schmetterling, 25 Meter Rücken, 200, 100, 50 und 25 Meter Brust, 100, 50 und 25 Meter Freistil sowie 100 Meter Lagen sämtliche Hamburger Rekorde (punktbeste Leistungen aller Startklassen) in der Hand von Alstersportlerinnen. Über 200 Meter Brust und über 50 Meter Brust halten Alstersportlerinnen auch den Deutschen Rekord ihrer Startklasse.

IDM Berlin

Unsere drei Athletinnen Mirza, Simin und Franka nahmen mit Unterstützung des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg e.V. vom 6. bis 10. Juni 2018 an den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung teil. Die Veranstaltung ist international ausgeschrieben und gilt als zweitgrößtes Para-Schwimm-Ereignis weltweit nach den Paralympics. Weit über 500 Schwimmerinnen und Schwimmer aus mehr als 50 Ländern kamen dazu in Berlin zusammen und bildeten in diesem Jahr ein ungewohnt starkes Teilnehmerfeld.

Mirza (2. v. o.) konnte mit der starken Konkurrenz gut mithalten und verpasste über 50 Meter Brust das internationale Finale nur knapp.

Alle Hamburgerinnen waren in Bestform. Masters-Schwimmerin Mirza erreichte auf allen Strecken neue persönliche Bestzeiten. Über ihre Paradestrecke, 50 Meter Brust, verpasste sie als neuntschnellste Deutsche in einem 78 Athletinnen starken Feld den Einzug in das internationale Finale nur knapp.

Alstersportlerin Simin (17) erreichte im internationalen Jugendfinale über 50 Meter Brust einen starken 13. Platz.

Simin (17) erschwamm ebenfalls auf allen Strecken neue persönliche Bestzeiten. Über 50 Meter Brust qualifizierte sie sich für das internationale Jugendfinale und belegte dort mit enorm starker Leistung als achtschnellste deutsche Schwimmerin den 13. Platz. Mit ihrer Zeit erfüllt Simin bereits jetzt die Qualifikationsnorm für Erwachsene, die ab nächstem Jahr für sie gilt.

Alstersportlerin Franka (16, links) im Wettkampf über 200 Meter Brust auf dem Weg zum Deutschen Rekord.

Franka (16) konnte ihre bisherigen Leistungen auf allen drei Bruststrecken weit übertreffen. Das intensive Training der letzten Monate sollte Früchte tragen: Über 200 Meter Brust belohnte sich die Alstersportlerin mit einem Deutschen Rekord in der Startklasse SB 4.

Trainingslager 2018

Nicht mehr ganz fünf Wochen noch, dann sind die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung in Berlin. Mit Mirza, Simin und Franka werden gleich drei Hamburger Athletinnen an der Veranstaltung teilnehmen. Für den letzten Feinschliff sollte ein Trainingslager sorgen, für das fast 40 Personen für ein verlängertes Wochenende ins niedersächsische Westerstede reisten.

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Bereit für das morgendliche Training: Die vier 25-Meter-Bahnen des hauseigenen Trainingsbeckens standen uns mehrmals täglich zur Verfügung.

Nicht nur für Schwimmen wurde trainiert, sondern parallel auch für den alljährlichen Wheelsoccer-Cup in Berlin. Gemeinsame Spiele standen aber genauso auf dem Plan wie nach Sportarten getrenntes intensives Training. Befreundete Schwimmerinnen und Schwimmer aus Schwerin nahmen ebenfalls teil.

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Gemeinsame Spiele in der Halle: Wheelsoccer in einer inklusiven Variante zu Fuß und per Rollstuhl.

Dank der Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg konnten alle Kinder und Jugendliche ungeachtet finanzieller Möglichkeiten ihrer Familie teilnehmen. Am Ende sind alle ein großes Stück weitergekommen: Die Wheelsoccer-Gruppe lernte neue Taktiken, um sich im September besser gegen andere Teams zu behaupten. Die Schwimmerinnen und Schwimmer fühlen sich sicher für das große Event Anfang Juni.

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Abschlussbild: Leider konnten nicht alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum Montag bleiben, da nicht alle (Hamburger) Schulferien hatten.

Alle konnten viel von- und miteinander lernen, haben neue Freundschaften geschlossen und am Ende einen klaren Auftrag formuliert: Bitte spätestens in 2019 wiederholen!

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