Regionalligaspieltag Berlin

In der Regionalliga Nord waren wir mit beiden Teams in Berlin vertreten: Alstersport 2 mit Frank Richter und Hans-Jürgen Rehder (krankheitsbedingt ohne Mark Zimmermann), Alstersport 3 mit unseren beiden Spielerinnen Solveig Femtehjel und Beate Schippmann. Am Ende des Spieltags belegten beide Team kurz vor Saisonende einen Mittelplatz.

Mussten sich beim Spieltag in Berlin nur gegen die Konkurrenz aus dem eigenen Verein geschlagen geben: Solveig Femtehjel und Beate Schippmann (von links).

Gleich im ersten Spiel kam es zum Showdown, denn unsere Teams mussten gegeneinander antreten. Es kam wie erwartet: Hans-Jürgen gewann beide Einzelspiele, Frank musste sich den Damen geschlagen geben. Das Doppel musste also entscheiden. Die Damen gingen zunächst mit 2:0 Sätzen in Führung, doch dann drehten Frank und Hans-Jürgen das Spiel und gewannen am Ende verdient mit 3:2 Sätzen. Da es im Hinspiel entgegengesetzt ausgegangen war, war die Ehre für die Herren wiederhergestellt.

Anschließend traten unsere Herren gegen Berlin 1 und unsere Damen gegen Berlin 2 an. Bei Berlin 1 spielte der frühere Weltklassespieler Heiko Gosemann, und unser Team musste sich mit 4:1 geschlagen geben. Unsere Damen konnten unterdessen gegen Berlin mit 4:1 gewinnen. In den beiden letzten Spielen mussten wir erneut gegen Berlin ran, nun jedoch spielten die Damen gegen Berlin 1 und die Herren gegen Berlin 2. Nachdem die Berliner zwischenzeitlich ohne Heiko Gosemann antraten, hatten unsere Damen es erheblich einfacher. Am Ende siegten wir in beiden Spielen mit 5:0.

Team erklimmt Tabellenspitze

Nach einer doch enttäuschenden Hinrunde war für unser erstes Rollstuhl-Tischtennis-Team am letzten Wochenende beim Spieltag in Winterscheid Wiedergutmachung angesagt.

Gegen das Team aus Husum, gegen die es in der Hinrunde eine Niederlage gab, konnten wir mit 3:2 gewinnen. Hierzu muss aber angemerkt werden, dass die Husumer ersatzgeschwächt angetreten waren.

Reinhard Vochezer und Heike Koller (von links) im Spiel gegen den TuS Winterscheid auf dem Weg an die Tabellenspitze.

Gegen das Team vom TuS Winterscheid gab es dann einen klaren 4:1-Sieg. Im letzten Spiel gegen das Team aus Sünteltal verloren wir die Hinrunde noch mit 3:2, aber auch in diesem Spiel zeigte unser erstes Team eine starke Leistung und gewann ebenfalls mit 4:1. Da die anderen Teams sich gegenseitig die Punkte abnahmen, steht unsere Mannschaft doch etwas überraschend auf Platz 1 der Tabelle. Mit etwas Glück können Heike Koller und Reinhard Vochezer am 27.04.19 in Husum den Aufstieg in die 1. Bundesliga klar machen.

Schwimmer in guter Form

Beim 20. Schwimmfest des BFV Ascota Chemnitz präsentierten sich sechs unserer Schwimmerinnen und Schwimmer gestern in guter Form. Bei 23 Starts konnten sie insgesamt 20 Mal Edelmetall abräumen und den Wettkampf mit einer sehr guten Medaillenbilanz abschließen.

Simin, Anna, Pia, Justus, Mirza und Ronja (von links nach rechts) räumten insgesamt 20 Medaillen ab und zeigten sich beim Schwimmwettkampf in Chemnitz in guter Form.

Der Wettkampf zählte als Generalprobe für den am kommenden Wochenende anstehenden Qualifizierungswettkampf in Wolfsburg. Unsere 18jährigen Simin möchte im Juni bei den Deutschen Meisterschaften unbedingt noch auf einer weiteren Strecke antreten, für die sie die Qualifikationsnorm zuletzt um wenige Zehntelsekunden verpasst hat. Justus schrammte mit seinen erst 14 Jahren unterdessen über 100 Meter Brust nur haarscharf an einem Deutschen Rekord vorbei.

Zufriedenes Bundesliga-Debüt

Am letzten Wochenende starteten wir in die Saison 2018/19 der 1. Rollstuhlrugby-Bundesliga. Erstmals dabei: Unser Team „Alstersport“ mit der GHD GesundHeits GmbH Deutschland als Gesundheits- und Mobilitätspartner an unserer Seite. Nach dem überraschenden Nichtantritt von München und dem kurzfristigen Rücktritt von Koblenz wird die diesjährige Meisterschaft unter vier Teams ausgespielt. Durch den Nichtantritt konnten sich die anderen Mannschaften zusätzlich verstärken, wodurch das Niveau und die Spannung in der Liga nochmals anstiegen.

Unser Bundesliga-Team (von links): Trainer Bartosz Zielski, Mikkel Schöttel (Nr. 3), Izabela Sopalska-Rybak (12), Abteilungsleiter Robert Steinbeck, Britta Kripke (2), Morten Elmholt (11), Andreas Vedel Jensen, Jakob Mortensen (9).

Los ging es für uns gegen Freiburg: Da Freiburg fast durchgehend mit einer Linie spielte, die allein aus Natio-Spielern bestand, waren wir hinreichend gewahrschaut. Um es kurz zu machen: Das Spiel war ein einziges Hin und Her. Kein Team konnte auch nur einen seiner Vorsprünge nutzen. So war es fast schon symptomatisch für das Spiel, dass die Teams nach Ablauf der regulären Spielzeit in die Verlängerung (Overtime) mussten. Dass wir dieses kraftraubende Spiel letztlich für uns gewinnen konnten, war insbesondere der beeindruckend disziplinierten und geschlossenen Teamleistung zu verdanken.

Das folgende Spiel gegen den Gastgeber Illerrieden verloren wir mit sechs Toren Unterschied. Hier hätte sicher mehr drin sein können, aber der Nachteil einer lediglich 40minütigen Pause ließ sich auf diesem Niveau nicht wettmachen. Nichts ausgerechnet haben wir uns gegen Berlin, das seine Gegner zuvor mit seinem Ausnahme-Nationalspieler Marco Herbst dominierte. Das Spiel ging zwar verloren, aber wir wurden nicht geschont und zeigten unsere beste Leistung an diesem Wochenende. Auch hier war es eine Mischung aus taktischer Einstellung unseres Trainers, Disziplin und Kampfgeist des Teams, wegen derer wir das Spiel enger als gedacht machten und lediglich mit vier Toren Unterschied verloren.

Werner-Otto-Preis 2019

Unsere Projektreihe „Alsterflitzer“ wurde heute in Hamburg mit dem Werner-Otto-Preis ausgezeichnet. Die Ehrung für unser „herausragendes Projekt, das nachahmenswert die Inklusion behinderter Menschen im Sport voranbringt“ nahmen unsere Jugendvorstände heute entgegen. Der Preis ist mit 15.000 € dotiert und wird jährlich seit 2011 von der Alexander Otto Sportstiftung vergeben. Innensenator Andy Grote würdigte die Alsterflitzer bei einem Senatsempfang im Hamburger Rathaus als „zukunftsweisendes Projekt, das einen wesentlichen Beitrag zur Förderung behinderter Menschen im Sport leistet“.

Gewinner des Werner-Otto-Preises 2019: Unsere Alsterflitzer. Den Preis nehmen der amtierende Jugendvorstand Alexander und Lara sowie der bisherige Jugendvorstand, Aileen und Laura, entgegen. Ebenfalls im Bild: Hamburgs Innensenator Andy Grote, die Laudatorin, Box-Weltmeisterin Ina Menzer, sowie unser Vorstandsvorsitzender Markus Werner.

Den Namen haben sich die Teilnehmenden des Projekts 2015 selbst gegeben. Alle unsere Mitglieder bis zum vollendeten 27. Lebensjahr gehören automatisch zu den Alsterflitzern und können neben dem wöchentlichen Sport- und Übungsprogramm sich zu einer Vielzahl verschiedener individueller Projekte anmelden. Einmal pro Jahr steht eine einwöchige Sportfreizeit an der Ostsee an, an der regelmäßig rund 30 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene teilnehmen. Dabei sind neben sportlichen Angeboten (Wheelsoccer, Tischfußball, Bewegungsspiele, Ballspiele, Schwimmen, auch in der Ostsee, Kayakfahren, Standup-Boarding, auch im Sitzen oder Liegen) auch viele gesellige Spiele und Events auf dem Programm.

Alexander, Lara, Laura, Aileen, Pia und Markus vor dem Kaisersaal des Hamburger Rathauses.

Die Sportfreizeit ist der Höhepunkt der Alsterflitzer-Saison. In den drei übrigen Quartalen unternehmen wir Erste-Hilfe-Kurse für Menschen mit Behinderung, Mobilitätstrainings in öffentlichen Verkehrsmitteln, Besuch mehrtägiger niedrigschwelliger Veranstaltungen außerhalb Hamburgs oder inklusive Trainingslager, bei denen wir nicht nur unsere Sportarten, sondern auch die Mobilität im Rollstuhl trainieren. In jedem anderen Monat, in dem es kein größeres Angebot gibt, treffen wir uns zu Grillnachmittagen am See, Kinobesuchen, Dom-Bummel, Plätzchenbacken oder Ponyreiten.

Unsere Alsterflitzer bei ihrer jährlichen Sportfreizeit an der Ostsee.

Gleichermaßen wichtig wie selbstverständlich ist uns, dass wir gemeinsam unterwegs sind. Wir verstehen uns nicht als Dienstleister, sondern wir passen gemeinsam die Bedingungen unserer Mitmach-Projekte, die ergänzend zum wöchentlichen Sport- und Übungsprogramm stattfinden, so lange an, bis wirklich alle, die dabei sein wollen, gleichberechtigt teilhaben können. Insbesondere wenn Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene teilnehmen, die sehr schwere körperliche Einschränkungen haben und beispielsweise nicht alleine essen und trinken können, vielleicht nicht sprechen können oder regelmäßig ein Beatmungsgerät benötigen, sind unendliche Individualität und Flexibilität des Veranstaltungsrahmens und ein enges und vertrauensvolles Zusammenwirken aller Ehrenamtlichen gefragt.

Mobilitätstraining: Einstieg in die S-Bahn, nachgestellt in der Sporthalle …

In der Regel nehmen auch etwa zu einem Drittel Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an unseren Projekten teil, die selbst keine oder nur eine sehr leichte Einschränkung haben. Insbesondere die intensiven Mobilitätstrainings führen dazu, dass die teilnehmenden Menschen mittelfristig auch den Weg zum Training alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen können und damit selbständiger und unabhängiger werden.

Mobilitätstraining: … und live mit einem Sonderzug im Bahnhof Pinneberg.

Neben dem Hauptpreis für die Alsterflitzer gab es in diesem Jahr auch noch drei mit jeweils 5.000 € Preisgeld versehene Anerkennungen für den TSV Bargteheide für sein Inlineskate-Angebot für sehbehinderte und blinde Menschen, für den Rollstuhlskate-Treff im Haus der Jugend Eidelstedt und für den Hoisbütteler SV für sein inklusives Ausbildungsprogramm im Floorball, das Menschen mit geistiger Behinderung den Einstieg in die Organisations- und Schiedsrichterebene öffnet. Der mit insgesamt 30.000 € dotierte Werner-Otto-Preis wird jährlich von der Alexander Otto Sportstiftung für besondere Projekte ausgelobt, die behinderten Menschen den Weg in den aktiven Sport ebnen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 durch den Hamburger Unternehmer und Mäzen hat die Stiftung Projekte in einem Umfang von über 15 Millionen Euro gefördert.

66. Landesschwimmfest

Auch in diesem Jahr richteten wir zusammen mit dem Phoenix Sport e.V. aus Hamburg die Landesmeisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung aus. Im Rahmen des 66. Landesschwimmfestes qualifizierten sich mehrere Hamburger Athletinnen und Athleten für die Deutschen Meisterschaften. Mit insgesamt 338 Starts ausschließlich von Menschen mit Behinderung, die nicht nur aus Hamburg und dem direkten Umland kamen, sondern aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren, um in der Hansestadt zu starten, konnten wir eine erfreulich hohe Beteiligung registrieren.

Eine dreistellige Anzahl Athletinnen und Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet und über 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer füllten die Inselparkhalle in Wilhelmsburg.

Die Veranstaltung ist als bundesweiter Vergleichswettkampf ausgeschrieben. Hamburger Meisterin und Hamburger Meister können jedoch nur Menschen werden, die für einen Hamburger Verein starten. Alstersportlerin Leoni (18) räumte über 100 Meter Rücken, 50 Meter Rücken, 100 Meter Brust, 50 Meter Brust und 50 Meter Freistil gleich fünf Hamburger Meistertitel ab. Alstersportlerin Simin (17) wurde über 50 Meter Rücken und 50 Meter Brust Hamburger Jugendmeisterin. Weitere Meistertitel gingen an den Verein Phoenix Sport e.V. und an den AWV09 e.V. aus Hamburg.

Die Alstersportlerinnen Simin (vorn) und Leoni (hinten) liegen erreichten fünf Hamburger Meistertitel und zwei Hamburger Jugendmeistertitel.

Unsere zwölfjährige Sophia stellte über 25 Meter Rücken einen neuen Hamburger Rekord auf. Damit sind nun über 50 Meter Schmetterling, 25 Meter Rücken, 200, 100, 50 und 25 Meter Brust, 100, 50 und 25 Meter Freistil sowie 100 Meter Lagen sämtliche Hamburger Rekorde (punktbeste Leistungen aller Startklassen) in der Hand von Alstersportlerinnen. Über 200 Meter Brust und über 50 Meter Brust halten Alstersportlerinnen auch den Deutschen Rekord ihrer Startklasse.

E-Ball in Stade

Am letzten Samstag fand in Stade ein Freundschaftsturnier im E-Ball statt, das wir mit einem Team unseres Vereins besuchten.

Beim E-Ball-Turnier in Stade reisten wir mit einem Team an.

Aus Krankheitsgründen waren von fünf angemeldeten Mannschaften leider nur zwei im Stande, am Turniertag zu spielen. Daher wurden aus allen anwesenden Spielerinnen und Spielern gemischte Teams gebildet, die gegeneinander antraten. Das war sehr spaßig und wir haben das Beste daraus gemacht.

Gespielt wurde am Ende in gemischten Teams, da drei Teams krankheitsbedingt abgesagt hatten.

Die Gastgeber, die Stader Füchse, hatten anschließend ein schönes Grillfest für alle organisiert. Wir hoffen, dass beim nächsten Mal wieder alle dabei sein können.

Wheelsoccer-Cup 2018

Mit Unterstützung der Hamburger Sportjugend und der Freien und Hansestadt Hamburg reisten wir am letzten Wochenende mit rund einem Dutzend Athletinnen und Athleten nach Berlin, um gegen insgesamt neun andere deutsche Teams um den Wheelsoccer-Cup zu kämpfen.

Die Alstersportlerinnen und Alstersportler beim Wheelsoccer-Cup 2018 in Berlin.

Nach einigen spannenden Kämpfen, nicht nur auf dem Spielfeld, sondern zuvor auch mit einigen Barrieren im Hotel und bei der Bahn, erreichten wir am Ende mit einem 5. Platz ein Ergebnis im Mittelfeld. Mit Blick darauf, dass wir Wheelsoccer nur als Freizeitsport betreiben und alle vor uns liegenden Teams wöchentlich Wheelsoccer trainieren, waren wir sehr zufrieden. Es hat, wie immer, sehr viel Spaß gemacht!

Sommerfreizeit 2018

Mit Unterstützung der Buhck Gruppe, der Hamburger Sportjugend, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Aktion Mensch, der Tischlerei Clasen aus Hamburg, dem Sanitätshaus Wiggers aus Oldenburg, mehreren privaten Spendern, unseren zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, diversen Eltern, insbesondere Petra, Thomas und Momme, und natürlich dem freundlichen Team der Ferienanlage haben wir es wieder getan: Eine Woche lang haben sich über 30 Alsterflitzer bei bestem Wetter an und in der Ostsee sportlich betätigt, Erfahrungen gesammelt, neue Freundschaften geschlossen, ganz viel ausprobiert und sich vom Alltag erholt. Ein Erlebnisbericht:

Fast alle waren im Wasser: Mehr als ein Dutzend leere Rollstühle am Schönhagener Strand.

Endlich kein Regen, sondern nur Sonne, Sonne, Sonne! Wir sind jeden Tag ein Mal an den Strand gerollt oder gegangen. Alleine durften wir nicht ins Wasser. Aber wir waren vier Mal mit dem Team im Wasser und hatten zwei Boards mit und einige, die gut schwimmen konnten, sind auch zur Bade-Insel geschwommen. Wer nicht ins Meer wollte, konnte sich am Strand in die Sonne legen oder unter einen Schirm. Es war sehr heiß und alle mussten viel trinken und Sonnencreme benutzen, damit niemand verbrennt.

Auf ausgesuchten und geführten Pferden, teils mit Sattel, teils mit Voltigiergurt, konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer reiten.

Ein Highlight war der Besuch vom Reiterhof. Zwei Nachmittage konnten wir auf den Pferden reiten und Hunde, Katzen und andere Tiere streicheln, die alle sehr neugierig waren. Der Hund war manchmal etwas frech und wollte unsere Brote klauen. Auch einen Kinoabend und einen Diskoabend hatten wir. Und es gab einen Grillabend, aber wegen Waldbrandgefahr durften wir leider kein Lagerfeuer machen.

Wer wollte, bekam ein Henna-Kunstwerk als Tattoo auf die Hand oder auf den Arm.

Wir haben ganz viele Spiele gemacht und hatten jeden Tag Sport, entweder in der Halle oder draußen auf dem Ballspielplatz. Abends haben wir manchmal Uno gespielt oder Musik gehört. Jeder konnte ein cooles Tattoo bekommen. Wir haben davon mit dem Handy ein Bild nach Hause geschickt, aber alle Eltern haben schnell gemerkt, dass es nur Hennafarbe war.

Mit über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das unsere bislang größte Sommerfreizeit.

Leider ging diese Woche wieder viel zu schnell vorbei. Es hat auch ohne unsere Eltern alles prima funktioniert. Das Team war superklasse. Zum Glück gibt es auch im nächsten Jahr wieder eine Sommerfreizeit.

IDM Berlin

Unsere drei Athletinnen Mirza, Simin und Franka nahmen mit Unterstützung des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg e.V. vom 6. bis 10. Juni 2018 an den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Menschen mit Behinderung teil. Die Veranstaltung ist international ausgeschrieben und gilt als zweitgrößtes Para-Schwimm-Ereignis weltweit nach den Paralympics. Weit über 500 Schwimmerinnen und Schwimmer aus mehr als 50 Ländern kamen dazu in Berlin zusammen und bildeten in diesem Jahr ein ungewohnt starkes Teilnehmerfeld.

Mirza (2. v. o.) konnte mit der starken Konkurrenz gut mithalten und verpasste über 50 Meter Brust das internationale Finale nur knapp.

Alle Hamburgerinnen waren in Bestform. Masters-Schwimmerin Mirza erreichte auf allen Strecken neue persönliche Bestzeiten. Über ihre Paradestrecke, 50 Meter Brust, verpasste sie als neuntschnellste Deutsche in einem 78 Athletinnen starken Feld den Einzug in das internationale Finale nur knapp.

Alstersportlerin Simin (17) erreichte im internationalen Jugendfinale über 50 Meter Brust einen starken 13. Platz.

Simin (17) erschwamm ebenfalls auf allen Strecken neue persönliche Bestzeiten. Über 50 Meter Brust qualifizierte sie sich für das internationale Jugendfinale und belegte dort mit enorm starker Leistung als achtschnellste deutsche Schwimmerin den 13. Platz. Mit ihrer Zeit erfüllt Simin bereits jetzt die Qualifikationsnorm für Erwachsene, die ab nächstem Jahr für sie gilt.

Alstersportlerin Franka (16, links) im Wettkampf über 200 Meter Brust auf dem Weg zum Deutschen Rekord.

Franka (16) konnte ihre bisherigen Leistungen auf allen drei Bruststrecken weit übertreffen. Das intensive Training der letzten Monate sollte Früchte tragen: Über 200 Meter Brust belohnte sich die Alstersportlerin mit einem Deutschen Rekord in der Startklasse SB 4.

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